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Trabrennfahrer Willi Rode muss nach 6950 Siegen aufhören

Trabrennfahrer Willi Rode muss nach 6950 Siegen aufhören

Dinslaken. Trabrennfahrer Willi Rode ist nach einer beeindruckenden Karriere mit 6950 Siegen in den sportlichen Ruhestand geschickt worden. "Ich würde gern weiterfahren und fühle mich noch lange nicht reif für die Rente", sagt der 70 Jahre alte Profi aus Recklinghausen

Dinslaken. Trabrennfahrer Willi Rode ist nach einer beeindruckenden Karriere mit 6950 Siegen in den sportlichen Ruhestand geschickt worden. "Ich würde gern weiterfahren und fühle mich noch lange nicht reif für die Rente", sagt der 70 Jahre alte Profi aus Recklinghausen. Im letzten Rennen als Berufsfahrer verpasste er am vergangenen Montagabend in Dinslaken im Sulky hinter dem Hengst Titan Hiltrup einen weiteren Erfolg. Weil Rode die neu eingeführte Altersgrenze erreicht hat, wird seine Lizenz nicht über den 31. Dezember hinaus verlängert. "Die Altersgrenze ist großer Quatsch. Es gibt Menschen, die wesentlich jünger sind, aber längst nicht so fit wie ich", sagt Rode. 30 Millionen Euro haben von ihn trainierte und gefahrene Pferde gewonnen. Hinter dem weiterhin aktiven 58 Jahre alten Weltrekordler Heinz Wewering, der schon mehr als 16000 Siege einfuhr, ist Rode der erfolgreichste deutsche Trabrennfahrer. dpa