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Eilmeldung : Annegret Kramp-Karrenbauer soll neue CDU-Generalsekretärin werden

| 21:19 Uhr

1. FC Kaiserslautern
Torwart-Fehler schockt den FCK in Heidenheim ganz spät

Heidenheim. Ein krasser Fehler von Ersatz-Torhüter Jan-Ole Sievers hat den Absturz des 1. FC Kaiserslautern in die Drittklassigkeit beschleunigt. Der eingewechselte Torwart boxte sich am Freitagabend beim 2:3 (0:0) beim 1. FC Heidenheim in der Nachspielzeit nach einem Freistoß von Marc Schnatterer aus fast 30 Metern den Ball ins eigene Tor (90.+1). Die Pfälzer hatten zuvor in Unterzahl durch den Ausgleichstreffer des Australiers Brandon Borrello (80.) neue Hoffnung geschöpft. Als Tabellenletzer liegt Kaiserslautern nach nur einem Sieg in den vergangenen sieben Spielen sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz.

Schlimmer hätte es für den 1. FC Kaiserslautern kaum kommen können. Zwei Tage vor der brisanten Jahreshauptversammlung an diesem Sonntag (11 Uhr, Halle des Fritz-Walter-Stadions) verlor das finanziell und sportlich schwer angeschlagene Schlusslicht der 2. Fußball-Bundesliga äußerst unglücklich mit 2:3 (0:0) beim 1. FC Heidenheim. Nachdem sich der FCK am Freitagabend in Unterzahl durch ein Eigentor von Arne Feick (80. Minute) den verdienten 2:2-Ausgleich erkämpft hatte, sorgte ein schwerer Patzer von Torwart Jan-Ole Sievers für den nächsten Nackenschlag. Der in der ersten Hälfte für den verletzten Stamm-Torwart Marius Müller eingewechselte Sievers ließ einen Freistoß von Heidenheims Kapitän Marc Schnatterer aus großer Distanz in der Nachspielzeit zum 2:3 durch die Hände rutschen (90.+1). Die weiteren Treffer für die seit fünf Spielen ungeschlagenen Gastgeber, die von Platz 14 auf Rang acht vorrückten, erzielten Mathias Wittek (56.) und Schnatterer per Foulelfmeter (68.).



Lauterns Lukas Spalvis hatte zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen (57.). Danach verursachte er aber mit einem Foul an Feick den Elfmeter zum 1:2. Anschließend verpasste er seinem Gegenspieler einen Kopfstoß und sah die Rote Karte (66.).

Die Pfälzer liegen somit weiter sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. „Manchmal fragt man sich, warum man das verdient hat“, sagte der schwer enttäuschte FCK-Trainer Jeff Strasser: „Die Mannschaft war das ganze Spiel über kämpferisch und läuferisch top.“