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Titz verhandelt nicht mit anderen Clubs

Titz verhandelt nicht mit anderen Clubs

Homburg. Nach dem Gespräch zwischen dem Vorstand von Fußball-Regionalligist FC Homburg und Trainer Christian Titz am Montag über dessen Zukunft hat der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Kühn gefordert, der 41-Jährige möge Spekulationen um einen Wechsel ein Ende bereiten

Homburg. Nach dem Gespräch zwischen dem Vorstand von Fußball-Regionalligist FC Homburg und Trainer Christian Titz am Montag über dessen Zukunft hat der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Kühn gefordert, der 41-Jährige möge Spekulationen um einen Wechsel ein Ende bereiten. Der Trainer, dessen Vertrag ausläuft, sah keinen Anlass, sich zu "hanebüchenen" Gerüchten positionieren zu müssen. Nun erklärt er: "Ich führe derzeit keine Verhandlungen mit anderen Vereinen." Im Gespräch war ein Wechsel in die Nachwuchsabteilung von Zweitligist 1. FC Kaiserslautern.Während Titz-Befürworter argumentieren, dass ein zwölfter Platz für einen Aufsteiger und angesichts eines kleinen Saisonetats respektabel sei, betonen seine Gegner den negativen Trend: acht Niederlagen in den vergangenen zehn Spielen. Der FCH-Fanbeauftragte Markus Schlegel spricht von einem "gespaltenen Fanlager. Vielleicht 50 Prozent sind für den Trainer, 40 dagegen und zehn wissen nicht, auf wessen Seite sie stehen sollen".

Titz denkt nach der Gegentor-Flut - Homburg ist mit 37 die Schießbude der Liga - über taktische Änderungen im Spielsystem nach. "Trotz der hohen Qualität tut 1899 sie sich schwer gegen tiefstehende Mannschaften", sagt er zum heutigen Gegner: 1899 Hoffenheim II ist um 19 Uhr zu Gast. Also ein Stück der offensiven Spielphilosophie zu Gunsten einer defensiveren Ausrichtung opfern? "Das ist ein denkbares Mittel", sagt Titz.

Robin Vogtland, der nach seinem Kreislaufkollaps vergangene Woche heute wieder in der Homburger Startelf stehen wird, will die Trainer-Debatte nicht als Ausrede für die schlechten Ergebnisse gelten lassen: "Dass wir die Spiele verloren haben, lag nicht an den Diskussionen, sondern an den elf Spielern, die auf dem Platz standen!" rti