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Tischtennis-Regionalliga: TV Limbach unterliegt mit 3:9 gegen die TG Wallertheim.

Tischtennis-Regionalliga : Viele enge Spiele in der Schulturnhalle

Tischtennis-Regionalliga: TV Limbach unterliegt mit 3:9 gegen die TG Wallertheim.

In vielen Hallensportarten haben die steigenden Corona-Infektionszahlen bereits zu einer Saisonunterbrechung geführt. Und so waren die Regionalliga-Tischtennisspieler des TV Limbach richtig glücklich, am vergangenen Sonntag in der heimischen Schulturnhalle ihren Saisonauftakt bestreiten zu können. Am Ende gab es für die Saarländer gegen den neuen Tabellenfünften TG Wallertheim eine zahlenmäßig deutliche 3:9-Niederlage. Allerdings wurden dabei die Limbacher deutlich unter Wert geschlagen. Gleich in fünf Partien setzten sich die Gäste erst im Entscheidungssatz knapp mit 3:2 Durchgängen durch. Das Match fand aufgrund von Corona unter besonderen Hygienevorschriften statt – jeder Spieler musste außerhalb seiner Einsätze einen Mund- und Nasenschutz tragen. Außerdem waren in der Halle keinerlei Zuschauer erlaubt.

Die Limbacher Punkte holten Christoph Wagner (2) sowie Nikola Grujic. Außerdem waren für die Gastgeber noch Mathias Hübgen, Christian Schleppi, Rückkehrer Carlo Feltes und Sebastian Kurfer im Einsatz. Fünfsatz-Niederlagen gab es für Hübgen (2), Feltes, Schleppi sowie Kurfer. Wie eng es zuging, bewies auch die Ballstatistik von 472:486. Auch bei den gewonnenen Sätzen hatten die Gäste mit 28:22 keinen großen Vorsprung.

„Es war ein sehr, sehr enges Spiel. Im vorderen Paarkreuz gab es vier 50:50-Spiele, die wir leider alle verloren haben - drei davon im fünften Satz. Auch meine Niederlage in Durchgang fünf mit 17:19 gegen Aaron Vallbracht war extrem bitter“, meinte Schleppi.Teilweise seien sogar Matchbälle nicht verwandelt worden. Es wäre vorne deutlich mehr drin gewesen. „Im mittleren Paarkreuz war Wagner mit seinen beiden 3:0-Siegen unser überragender Spieler – er war sogar der beste Mann in der Halle“, lobte Schleppi einen weiteren Routinier in Reihen des TV Limbach. Lediglich im hinteren Paarkreuz sei aufgrund der Stärke des Gegners nicht viel mehr drin gewesen – auch wenn es in diesem Bereich mehrere enge Spiele gab. Letztlich hätte Wallertheim verdient gewonnen. „Das lag auch zum Teil bestimmt an der größeren Wettkampfhärte der Gäste im bereits vierten Saisonspiel“, so Schleppi.