Tischtennis: FCS verliert beim Angstgegner

Tischtennis: FCS verliert beim Angstgegner

Der 1. FC Saarbrücken hat zwei Spieltage vor dem Ende der Runde eine Niederlage in Fulda hinnehmen müssen. Damit hat sich die Ausgangsposition des FCS für das Halbfinale verschlechtert.

Die Tischtennis-Bundesliga ist zurück aus der WM-Pause: Am 17. Spieltag musste der Tabellenführer 1. FC Saarbrücken bei Angstgegner TTC Fulda-Maberzell ran: Dort verlor er nicht nur das Spiel mit 2:3 - sondern auch die Tabellenführung an den TTC Ochsenhausen. Zweiter ist Fulda-Maberzel. Der 1. FC Saarbrücken konnte gestern nicht in Bestbesetzung antreten: Tiago Apolonia fiel kurzfristig verletzt aus und fuhr erst gar nicht nach Fulda mit. Da auch Leonardo Mutti wegen Grippe passen musste, sollte Trainer Slobodan Grujic an die Platte. Gegen Qing Yu Meng schenkte er die Partie allerdings mit 0:3 ab. Die Punkte für den FCS besorgten Bojan Tokic im Spiel gegen Fan Bo Meng (3:0) und Adrien Mattenet in der Partie gegen Jonathan Groth (3:2). So stand es vor dem letzten Einzel 2:2. Doch Tokic zog dann gegen Wang Xi mit 1:3 den Kürzeren.

Durch die Niederlage rutschte der FCS einen Spieltag vor dem Rundenende auf den dritten Tabellenplatz ab. Qualifiziert für das Playoff-Halbfinale war der FCS allerdings bereits vor der Niederlage. Ein Sieg gegen Werder Bremen am 28. März im letzten Rundenspiel ist also nicht zwingend Pflicht. Die Konstellation für das Halbfinale richtet sich aber nach den Platzierungen in der Liga. Der FCS träfe als Tabellenzweiter auf den Tabellendritten. Das wäre derzeit ausgerechnet wieder Angstgegner Fulda. Tabellenführer Liebherr Ochsenhausen träfe auf den Tabellenvierten Schwalbe Bergneustadt. Der hatte gestern eine kleine Sensation geschafft, denn Bergneustadt hat beim deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf mit 3:1 gewonnen und sich damit auf den Halbfinal-Platz geschoben.

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