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Tischtennis: FCS hat das Finale um die Meisterschaft im Visier

Tischtennis: FCS hat das Finale um die Meisterschaft im Visier

Saarbrücken. Die Tischtennisspieler des Bundesligisten 1. FC Saarbrücken haben nach ihrem 3:2-Sieg im Halbfinal-Hinspiel bei Liebherr Ochsenhausen am vergangenen Sonntag gute Chancen, in das Endspiel um die deutsche Meisterschaft einzuziehen

Saarbrücken. Die Tischtennisspieler des Bundesligisten 1. FC Saarbrücken haben nach ihrem 3:2-Sieg im Halbfinal-Hinspiel bei Liebherr Ochsenhausen am vergangenen Sonntag gute Chancen, in das Endspiel um die deutsche Meisterschaft einzuziehen.Nachdem sich der FCS in dieser Saison Ochsenhausen drei Mal geschlagen geben musste (zwei Mal in der Liga und einmal im Pokal), gelang im vierten Anlauf der erste Sieg. Zum Glück für die Saarländer wurde der Saarbrücker Topspieler Bastian Steger, dessen Einsatz auf Grund einer Rückenverletzung bis zuletzt auf der Kippe stand, rechtzeitig fit.

Als Neuling viel gelernt

"Wir sind zufrieden, unsere Mannschaft hat sich auf gleicher Höhe wie Ochsenhausen präsentiert. Wir haben aber nur vier Sätze Vorsprung, das bedeutet nicht allzu viel", bewertet FCS-Sprecher Klaus Bastian den Erfolg eher zurückhaltend - und liefert die Erklärung dafür gleich mit. "Ochsenhausen hat eine Spitzenmannschaft mit Champions-League-Erfahrung. Wir sind immer noch ein Neuling, der viel gelernt hat in der Saison, aber nicht so erfahren ist", warnt Bastian vor dem Rückspiel am Samstag, 23. April, in Saarbrücken.

Ochsenhausens Trainer Andreas Kienle haderte nach dem Spiel vor allem mit dem schwachen Ex-Saarbrücker Tiago Apolonia, der gegen die FCS-Spieler Steger (0:3) und Joao Monteiro (2:3) verlor. "Es tut mir besonders für Tiago leid. Aber es hat jetzt keinen Sinn, den Kopf in den Sand zu stecken und zu resignieren", sagte Kienle: "Noch haben wir ein Rückspiel vor uns, das wir auch gewinnen können - wenn es sein muss auch 3:1." rti