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Tennis: Petkovic und Haas mit Selbstvertrauen nach Wimbledon

Tennis: Petkovic und Haas mit Selbstvertrauen nach Wimbledon

Andrea Petkovic will nach ihrem Finaleinzug wieder hoch hinaus und dahin, wo Tommy Haas bereits wieder angekommen ist – in die Weltspitze. Die beiden deutschen Tennisstars beendeten ihre Wimbledon-Vorbereitung zwar mit Niederlagen, tankten dennoch Selbstvertrauen für den Saisonhöhepunkt auf dem heiligen Rasen.

Petkovic verlor im Finale des Nürnberger Versicherungscup 3:6, 3:6 gegen Simona Halep (Rumänien), Titelverteidiger Haas musste sich Rekord-Champion Roger Federer (Schweiz) im Halbfinale der Gerry Weber Open 6:3, 3:6, 4:6 geschlagen geben.

"Ich habe wieder viel Zutrauen in meinen Körper und meine Fähigkeiten gewonnen. Ich glaube, ich bin auf einem guten Weg. Ich bin super zufrieden mit meinen Leistungen", sagte die vom Verletzungspech gebeutelte Petkovic. Halep stoppte die Siegesserie der 25-Jährigen nach zuvor neun Erfolgen in elf Tagen. In der Woche zuvor hatte die Hessin, die sich erstmals "so richtig" auf Wimbledon (24. Juni bis 6. Juli) freut, das ITF-Turnier in Marseille gewonnen.

Eine Runde früher scheiterte Haas diesmal an seinem guten Freund Federer. 2012 hatte Deutschlands bester Tennisprofi den Schweizer im Finale des Rasenturniers in Halle noch geschlagen. "In meinen Augen ist Roger der Favorit für Wimbledon", sagte Haas. "Er ist dort Titelverteidiger und das nötige Selbstvertrauen hat er sich hier geholt." Er selbst zählt sich nicht zu den Titel-Anwärtern: "Ich schaue nur auf meine Auslosung und den Gegner. Mehr zählt für mich nicht", sagte Haas.

Das Turnier in Halle gewann Federer gestern im Finale gegen den Russen Mikhail Youzhny mit 6:7 (5:7), 6:3, 6:4.