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TBS Saarbrücken besiegt die TSG Heidesheim und erwartet die DJK Nieder-Olm

Basketball-Oberliga : TBS Saarbrücken will unter die Top Drei

Der personell stark dezimierte Basketball-Oberligist gewinnt sein Heimspiel gegen die TSG Heidesheim mit 77:67. In der nächsten Partie ist der unbesiegte Spitzenreiter DJK Nieder-Olm beim Tabellenvierten in der Bruchwiesenhalle zu Gast.

Mit nur sieben Mann zum siebten Saisonsieg: Das war am Sonntag insgeheim das Motto des TBS Saarbrücken im Heimspiel in der Basketball-Oberliga gegen die TSG Heidesheim. Gegen den Tabellendritten legten die Gastgeber in der Bruchwiesenhalle eine starke erste Halbzeit hin – und damit die Basis zum 77:67 (46:40)-Erfolg, durch den sie in der Tabelle am Gegner vorbei auf Rang vier kletterten.

Für einen TBS-Akteur gab es beim Start in das neue Jahr doppelten Grund zur Freude: Eduard Wolf feierte seinen 28. Geburtstag – und freute sich über die gute Leistung der personell gebeutelten Mannschaft an seinem Ehrentag. „Das war ein super Spiel von uns. Wir haben von Anfang an dominiert und wirklich sehr gut zusammengespielt – von der ersten bis zur letzten Minute“, sagte Wolf. Seine Kollegen und er legten gegen die Heidesheimer, die das Hinspiel mit 80:62 gewonnen hatten, furios los und eine 12:0-Führung vor. Vor allem Jimmy Lauter und Fred Addae nahmen direkt Fahrt auf und fanden mit ihren Versuchen oft den Weg in den Korb. So erzielte Lauter elf seiner 23 Punkte im ersten Viertel, das der TBS mit 22:12 für sich entschied.

Das zweite Viertel eröffnete Geburtstagskind Wolf mit einem Ballgewinn und zwei schnellen Zählern. Lauter per Dreipunktewurf und Edmond Gotzen legten die nächsten Punkte nach. Als Lauter mit zwei Freiwürfen seine nächsten Zähler erzielte, führte der TBS beim Stand von 46:25 mit 21 Punkten.

Dass es schwer werden würde, das Tempo zu halten, war ob der dünnen Personaldecke mit nur zwei Auswechselspielern absehbar. Bei den Saarbrückern machten sich im dritten Viertel leichte Fehler und Unkonzentriertheit breit. Der Vorsprung schmolz. Dass der TBS acht Punkte als Polster mit ins Schlussviertel nahm, lag unter anderem an Hamza Alazy, der nach der Pause wichtige „Dreier“ verwandelte – fünf Würfe für 15 Punkte standen für ihn zu Buche. Hinter Lauter kam Addae auf 20 Punkte, Wolf auf zehn Zähler.

„Obwohl wir nur zu siebt waren, haben wir den Druck die ganze Zeit aufrechterhalten und Vollgas gegeben. So haben wir den Gegner unter 70 Punkten gehalten – das war stark von uns“, lobte Alazy die Leistung der Saarbrücker, die mit sieben Siegen und fünf Niederlagen der beste Saar-Club in der Oberliga sind. Das soll so bleiben, allerdings hätte Alazy nichts dagegen, wenn am Ende mehr als dieser inoffizielle „Titel“ herausspringt. „Wir können in dieser Liga gegen jeden bestehen. Wir haben sicher das Zeug für die Top Drei“, blickt er voraus. Nach einem spielfreien Wochenende für den TBS können die Saarbrücker den Beweis für Alazys Einschätzung erbringen: Am Sonntag, 2. Februar, erwarten sie um 16 Uhr den unbesiegten Spitzenreiter DJK Nieder-Olm in der Bruchwiesenhalle.