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„Tauziehen“ um Clubs im europäischen Basketball geht weiter

„Tauziehen“ um Clubs im europäischen Basketball geht weiter

Deutsche Teams erhalten in der neuen Champions League des europäischen Basketball-Verbands Fiba von der neuen Saison an mindestens zwei Startplätze. Das teilte die Fiba bei der Präsentation gestern in Paris mit.

In der im Oktober beginnenden Hauptrunde nehmen insgesamt 32 Mannschaften teil und werden in vier Gruppen aufgeteilt.

"Es wird nicht bei den zwei Teams bleiben", sagte Stefan Holz, Geschäftsführer der Basketball Bundesliga: "Klar ist, dass die deutsche Liga und auch der deutsche Markt extrem wichtig sind. Wir werden sicher unter den Ligen sein, die die höchste Zahl an Plätzen bekommen."

Mit der Champions League geht die Fiba in Konkurrenz zur bestehenden Euroleague, die bislang die europäische Königsklasse stellt. Zahlreiche bedeutende Clubs aus Europa haben bereits ihre Teilnahme an der Euroleague zugesagt, elf von 16 Plätzen sind hier fix an Teams vergeben, etwa den FC Barcelona , ZSKA Moskau oder Olympiakos Piräus. Für deutsche Vereine ist ein Platz vorgesehen. Die Bundesliga hat sich noch nicht entschieden, wo ihre Clubs in der neuen Spielzeit international spielen sollen.

Die Fiba hält zudem an ihrem zweiten Wettbewerb, dem Europe Cup fest. Dabei sollen 48 Teams teilnehmen, darunter auch Mannschaften aus dem Mittleren Osten und Nordafrika. Die Euroleague organisiert zudem weiterhin den Eurocup (24 Teilnehmer). Damit soll es kommende Saison insgesamt vier europäische Wettbewerbe mit etwa 120 Teilnehmern geben.