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SVE: Trainer Wiesinger übt nach Niederlage in Mannheim Selbstkritik

Mannheim. Vier Punkte nach drei Saisonspielen in der Fußball-Regionalliga Südwest ist für einen Titelfavoriten zu wenig. Nach der 0:2 (0:2)-Niederlage der SV Elversberg am vergangenen Dienstag bei Waldhof Mannheim , scheint die Frage nach einem Fehlstart berechtigt. "Ich würde sagen, es ist ein kleiner Fehlstart. Vor allem, was wir in der ersten Halbzeit auf den Platz gebracht haben, kann man so nicht durchgehen lassen", sagte Innenverteidiger Kevin Maek: "Wir hatten Glück, dass Mannheim zur Pause nicht mit 4:0 führt." Den Willen konnte man den Elversberger Spielern in den ersten 45 Minuten nicht absprechen. Allerdings herrschte ein heilloses Durcheinander im Spiel des Vize-Meisters beim Meister. Heiko Lehmann

"Personell nehme ich ein, zwei Dinge auf meine Kappe", sagte Elversbergs Trainer Michael Wiesinger . Vor 4702 Zuschauern stellte er Mittelfeldspieler Steffen Bohl, der trotz seiner am Samstag in der Partie gegen die Stuttgarter Kickers (1:1) erlittenen Kopf- und Hüftverletzung spielen konnte, als Innenverteidiger auf. Sowohl beim 1:0 von Jannik Sommer (9. Minute) als auch beim 2:0 von Benedikt Koep (34.) sah Bohl nicht gut aus. Zur Pause musste der 32-Jährige in der Kabine bleiben.


Gleiches galt für Markus Obernosterer, dem besten Torvorbereiter der Elversberger, der normalerweise im Zentrum mit Ideen und Passgenauigkeit glänzt. Wie in der vergangenen Saison bei der 0:1-Niederlage in Mannheim oder bei der 0:1-Niederlage im Relegations-Rückspiel beim FSV Zwickau stellte Wiesinger Obernosterer am Dienstagabend auf die rechte Außenbahn, wo dieser völlig aus dem Spiel genommen wurde.

Im zweiten Spielabschnitt holte sich Außenverteidiger Aaron Berzel die Gelb-Rote Karte ab (64.) und Stürmer Edmond Kapllani köpfte in der 88. Minute den Ball in Richtung des Mannheimer Tores - das waren die beiden Höhepunkte aus Sicht des Titelfavoriten SV Elversberg .