SV Hofeld macht Nägel mit Köpfen

Hofeld/Humes. Insgesamt 14 Jahre lang arbeitete Benedikt Schäfer (44, Foto: Spellbynder) bislang als Fußball-Trainer. Sechs Jahre beim SV Furschweiler, sechs Jahre beim SV Baltersweiler und zwei Jahre bei den SF Tholey. Im Sommer 2005 entschloss der aus Mauschbach stammende Schäfer sich dann, eine Auszeit zu nehmen. "Angebote die kamen, habe ich immer abgelehnt", erzählt Schäfer

Hofeld/Humes. Insgesamt 14 Jahre lang arbeitete Benedikt Schäfer (44, Foto: Spellbynder) bislang als Fußball-Trainer. Sechs Jahre beim SV Furschweiler, sechs Jahre beim SV Baltersweiler und zwei Jahre bei den SF Tholey. Im Sommer 2005 entschloss der aus Mauschbach stammende Schäfer sich dann, eine Auszeit zu nehmen. "Angebote die kamen, habe ich immer abgelehnt", erzählt Schäfer. Bis vor dieser Saison der SV Hofeld anfragte, bei dem Schäfer früher in der Jugend selber spielte. Hofeld suchte nämlich einen Nachfolger für den scheidenden Spielertrainer Thomas Alt, der nur noch nach als Stützpunkttrainer arbeiten will. "Der Verein liegt mir am Herzen, deshalb habe ich zugesagt", berichtet Schäfer.

Jetzt hat er sich entschieden, auch schon für die kommende Saison zuzusagen. Sein Vertrag wurde bereits jetzt für die Spielzeit 2010/11 verlängert. "Es funktioniert alles, und ich habe ein gutes Verhältnis zur Mannschaft und zum Vorstand", nennt Schäfer den Grund für seine Vertragsverlängerung. Mit seiner Mannschaft liegt der Trainer derzeit mit 17 Punkten auf dem 13. Patz der Landesliga Nordost.

Fünf Punkte beträgt derzeit der Vorsprung des SVH auf die Abstiegsplätze. "In der letzten Saison war Hofeld in der Bezirksliga schon abgeschlagen, hat dann aber mit einer Aufholjagd doch noch in den Relegationsspielen den Sprung in die Landesliga geschafft. Schon da war klar, dass es in dieser Saison nur um den Ligaverbleib gehen kann", erklärt Schäfer. Zumal mit Torhüter Oliver Dreke (Spielertrainer SV Furschweiler), Abwehrspieler Benjamin Eckert (TuS Steinbach) und Spielertrainer Alt drei Leistungsträger nicht mehr zur Verfügung stehen. "Vor allem im Defensivbereich musste ich dadurch einiges umstellen", erklärt Schäfer.

Von daher ist Schäfer auch mit dem bislang Erreichten nicht unzufrieden. Seine Punkte für das Ziel Ligaverbleib sammelte der SVH bislang überwiegend zu Hause. Dort holte Hofeld 15 von 17 Zählern. Auswärts sind die Grün-Weißen dagegen noch sieglos. "Wir sind unseren kleinen Kunstrasenplatz gewöhnt. Auf großen Plätzen und auf Naturrasen haben wir Schwierigkeiten", weiß Schäfer. Da kommt es dem SVH natürlich gerade recht, dass das wichtige Kellerduell gegen den SV Humes, der punktgleich mit Hofeld auf Rang 14 liegt, an diesem Sonntag um 14.30 Uhr vor heimischen Publikum stattfindet. "Wir wollen unbedingt gewinnen, schließlich haben wir die letzten drei Spieltage keinen Dreier eingefahren", sagt Benedikt Schäfer.

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