SV Elversberg schlägt TSV Steinbach 3:1, Trainer Horst Steffen jubelt

SV Elversberg schlägt Steinbach mit 3:1 : Die SVE klettert auf Platz fünf

Elversberg schlägt den TSV Steinbach mit 3:1. Trainer Steffen jubelt ausgelassen.

Die Arme in die Höhe gestreckt und mit einem lauten Jubelschrei lief Horst Steffen, der Trainer der SV Elversberg, am vergangenen Freitag in der 60. Minute auf den Rasen. Vorausgegangen war das 3:1 der SVE. Sinan Tekerci spielte den Ball flach von links in die Mitte, und Israel Suero schob die Kugel locker ins rechte, untere Toreck. Während die Ersatzspieler und der Rest des Trainer- und Betreuerstabes normal abklatschte, flippte Steffen für seine Verhältnisse aus. „Ich habe mich einfach riesig über dieses Tor gefreut. Es war eine ganz starke Reaktion der Mannschaft. Dieses Tor hat mir gezeigt, welches Leben in der Truppe steckte“, lobte der SVE-Trainer seine Jungs.

Der 50-Jährige hatte seine Spieler in der Halbzeitpause vor einen im ersten Durchgang harmlosen TSV Steinbach gewarnt. Die SVE kontrollierte von Beginn an alles auf dem Rasen und ließ in der Defensive überhaupt nichts zu. In der Offensive hatten die Elversberger ein paar Probleme, die tief stehende Doppel-Viererkette zu durchbrechen. Doch es gelang. Tekerci traf nach einer Flanke von Suero zum 1:0 (29.), Lukas Kohler nach einer Kopfballvorlage von Mike Eglseder zum 2:0 (41.). Die Defensivtaktik der Gäste ging überhaupt nicht auf, und bereits vor dem 2:0 liefen sich beim TSV mit dem Ex-Elversberger Moritz Göttel und Marcel Reichwein die Stürmer drei und vier warm.

„Ich war mir sicher, dass uns in der zweiten Halbzeit ein Sturmlauf der Steinbacher erwartet und habe das auch klar in der Kabine angesprochen“, sagte Steffen. Mit der Wucht des Sturmlaufes hatte die SVE dann aber doch nicht gerechnet. Der TSV rannte mit vier Stürmern gegen die Niederlage an, brachte die SVE ins Taumeln und traf in der 48. Minute zum Anschluss. Sasa Strujic schoss nach einem Eckball das 1:2.

„In der Phase waren wir nicht ganz da, haben das aber sehr schnell gemerkt und einfach noch eine Schippe draufgelegt“, sagte Tekerci. Eine Schippe, die Trainer Horst Steffen mal so richtig jubeln ließ und nach der auch 853 Fans an der Kaiserlinde feierten.

Nach dem dritten Sieg in Folge ist die SVE erstmals in dieser Saison auf Platz fünf geklettert. Am kommenden Samstag muss die Steffen-Elf beim Meister Waldhof Mannheim antreten. Davor wartet am Mittwoch aber noch Borussia Neunkirchen im Halbfinale des Saarlandpokals auf die SVE. Anstoß im Neunkircher Ellenfeldstadion ist um 15 Uhr.

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