SV Elversberg mit neuem Tormann und viel Moral zum 2:2

SV Elversberg mit neuem Tormann und viel Moral zum 2:2

Elversberg. Mit einem wahren Kraftakt hat sich die SV Elversberg am vergangenen Sonntag in der Fußball-Regionalliga West ein 2:2 gegen den Wuppertaler SV erkämpft. Vor 600 Zuschauern an der Kaiserlinde schickte SVE-Trainer Günter Erhardt mit Daniel Kläs einen neuen Torhüter ins Spiel. Die etatmäßige Nummer eins der SVE, Matthias Kuhn, bekam eine Denkpause

Elversberg. Mit einem wahren Kraftakt hat sich die SV Elversberg am vergangenen Sonntag in der Fußball-Regionalliga West ein 2:2 gegen den Wuppertaler SV erkämpft. Vor 600 Zuschauern an der Kaiserlinde schickte SVE-Trainer Günter Erhardt mit Daniel Kläs einen neuen Torhüter ins Spiel. Die etatmäßige Nummer eins der SVE, Matthias Kuhn, bekam eine Denkpause. "Wir haben über Wochen einfach zu viele Gegentore kassiert. Also habe ich etwas unternommen", erklärte Erhardt den Wechsel.Doch auch der 19-jährige Kläs konnte die Abwehrprobleme der SVE zunächst nicht beheben. Wuppertals Spielmacher Silvio Pagano konnte nach einem Flachpass durch den kompletten SVE-Strafraum ungehindert zum 0:1 einschieben (32.) und nur fünf Minuten später tanzte Pagano die halbe SVE-Abwehr aus und schoss aus drei Metern das 0:2.

"Wir wussten, dass wir in der zweiten Halbzeit einfach besser spielen müssen und vor allem kämpfen müssen. Das war uns in der Halbzeitpause allen bewusst", sagte SVE-Stürmer Marcus Fischer nach dem Spiel. Und die SVE kämpfte nach dem Seitenwechsel. Nach Zuspiel von Martin Willmann war es Fischer, der mit seinem siebten Saisontor den 1:2-Anschlusstreffer für die SVE erzielte. Die SVE war nun klar besser, doch plötzlich lagen alle Hoffnungen auf dem 19-jährigen Kläs. Nach einem Foulspiel von Kläs an SVW-Stürmer Tom Mossmayer zeigte Schiedsrichter Matthias Zacher auf den Punkt. Bekim Kastrati führte den Strafstoß aus und Kläs kratze die Kugel von der Linie. Die endgültige Erlösung kam in der 90. Minute. Nach schönem Pass von Emre Güral erzielte der eingewechselte Alexander Karapetyan das 2:2. "Was soll ich sagen, das ist einfach ein geiles Gefühl. Ich war lange verletzt, hatte heute meinen Ersten Regionalliga-Einsatz für die SVE und habe das entscheidende Tor gemacht", freute sich Karapetyan. leh

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