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SV Elversberg hat die Meisterschaft in der Fußball-Saarlandliga selbst in der Hand

Fußball-Saarlandliga : „Gewinnen, um Meister zu werden“

Die SV Elversberg hat die Meisterschaft in der Fußball-Saarlandliga selbst in der Hand. Die FSG Ottweiler den Klassenverbleib.

Mit vier Punkten aus den beiden letzten Spielen ist die FSG Ottweiler/Steinbach dem Klassenverbleib  in der Fußball-Saarlandliga ein gutes Stück näher gekommen. Am Sonntag (15 Uhr) kommt mit dem FC Rastpfuhl der nächste direkte Konkurrent ins Waldstadion auf der Trift und gegen den Vorletzten sind drei Punkte schlichtweg Pflicht, wollen die Steinbacher ihre gute Ausgangsposition nicht aufs Spiel setzen. Der Trainer geht noch weiter. „Wir wollen das Ganze in der eigenen Hand behalten“, bekräftigt Frank Backes, „und am Sonntag mit einem Heimsieg gegen Rastpfuhl den Klassenerhalt perfekt machen“.

Dass es kein Selbstläufer wird, weiß der FSG-Trainer aber auch. „Rastpfuhl hat 2019 noch kein Spiel gewonnen und kämpft bei uns um seine letzte Chance“, sagt der 45-Jährige, doch er fügt hinzu: „Wir haben mittlerweile die Qualität und auch die Moral, um am Sonntag alles klar zu machen“. Drei Punkte sind für die Steinbacher gegen Rastpfuhl das angestrebte Ziel, „denn wir wollen auf jeden Fall vermeiden, dass das letzte Saisonspiel in Rehlingen zu einem Endspiel für uns wird“, macht Frank Backes klar.

Die SV Elversberg II hat durch das spielfreie Wochenende und den Köllerbacher Sieg gegen Mettlach zwar die Tabellenführung eingebüßt, hat aber in den beiden letzten Begegnungen alles selbst in der Hand. „Die Ausgangsposition für uns ist relativ einfach“, erklärt Marco Emich vor der Begegnung am Sonntag um 15.30 Uhr bei der Spielvereinigung Quierschied. „Wenn wir unsere beiden Spiele gewinnen, sind wir durch“. Aber der Elversberger Trainer warnt auch vor allzu viel Selbstverständnis, „denn es gibt mit Sicherheit einfachere Spiele als gegen Quierschied und Eppelborn“. Zumal Quierschied keine Punkte mehr gegen den Abstieg braucht und befreit aufspielen kann. „Das macht das Ganze nicht einfacher“, befürchtet Emich. Er ist sich auch darüber im Klaren, dass das Saisonfinale bei seiner Mannschaft eine Drucksituation hervorruft, mit der sie fertig werden muss. „Aber es ist ein positiver Druck, denn wir müssen gewinnen, um Meister zu werden und nicht, um die Klasse zu halten“, kann Emich der Situation durchaus etwas Gutes abgewinnen.

Im Eppelborner Illtalstadion stehen sich am Sonntag um 15 Uhr die beiden erfolgreichsten Mannschaften der Rückrunde gegenüber. Die Gastgeber haben in der zweiten Saisonhälfte bislang elf, der SC Halberg Brebach zwölf von 14 Spielen gewonnen. Aber die Partie zwischen dem Achten und dem Dritten hat noch eine andere besondere Note, denn das letzte Saisonheimspiel des FV Eppelborn ist für Jan Berger zugleich das letzte Heimspiel als Trainer des FVE. Das führt auch zu einer besonderen Motivation der Gastgeber. „Wir wollen natürlich unsere Heimsaison mit einem Erfolg beenden“, nennt Sportdirektor Tobias Saar eine Vorhaben für den vorletzten Spieltag und er fügt hinzu: „Aber es wird auch das Ziel der Mannschaft sein, den Trainer mit einem Erfolg aus dem Illtalstadion zu verabschieden“.

Borussia Neunkirchen muss am Sonntag um 15.30 Uhr beim FV Schwalbach antreten. Die Gastgeber gehören als Tabellen-14. zum Kreis der Abstiegskandidaten, brauchen jeden Punkt. Entsprechend schwer wird die Aufgabe für die Borussia.