SV Elversberg feiert in Alzenau den siebten Sieg in Serie

Kostenpflichtiger Inhalt: Siebter Sieg in Folge : Beste Hinrunde der SVE-Geschichte

Elversberg gewinnt 2:1 bei Bayern Alzenau und feiert siebten Sieg in Serie.

Der Siegeszug der SV Elversberg geht weiter. Mit dem 2:1-Sieg am Samstag beim FC Bayern Alzenau hat die SVE sieben Siege in Folge geholt und mit 38 Punkten und plus 23 Toren die beste Hinrunde in ihrer Regionalliga-Geschichte abgeschlossen. „Das ist schön. Es war harte Arbeit, aber heute war ich gerade am Anfang nicht zufrieden mit unserem Spiel“, sagte Trainer Horst Steffen.

Dabei hatte sein Team vor 635 Zuschauern gerade in der ersten Halbzeit gefühlt 80 Prozent Ballbesitz und ging in der 31. Minute durch einen Schuss aus spitzem Winkel von Manuel Feil mit 1:0 in Führung. Der FC Bayern Alzenau zog sich bis 20 Meter hinter die Mittellinie zurück und überließ den Elversbergern das Spiel. „Und genau da haben wir einfach zu viele Fehler gemacht. Das hat mir nicht gefallen, das können wir besser“, sagte Steffen. Es waren aber nur kleinere Abspielfehler, mit denen die Heimelf nichts anfangen konnte und so in der ersten Halbzeit ohne Torchance blieb.

Ohnehin wusste man vor der Pause nicht unbedingt, warum der Aufsteiger aus dem nördlichsten Zipfel von Bayern in dieser Saison Saarbrücken, Homburg und Offenbach schlagen konnte. Die Bayern machten nichts für den Spielaufbau, versuchten aber mit aller Gewalt, die Abstöße am eigenen Tor spielerisch mit zwei Feldspielern im Strafraum zu lösen. Und das wäre fast in die Hose gegangen. Del Angelo Williams hielt den Fuß in einen Querpass am Fünfmeterraum, und der Ball ging nur Zentimeter am Tor vorbei (27.).

Auch nach dem Seitenwechsel plätscherte das Spiel mehr oder weniger dahin. Die SV Elversberg vergab mal wieder große Torchancen zur Spielentscheidung, und plötzlich wurde es wild. Alzenaus Kresco Ljubicic schoss aus 18 Metern an die Latte (69.) und eröffnete den Sturmlauf des Gastgebers. Drei Minuten später fiel das 1:1. Jihad Bouthafrit schob den Ball aus acht Metern ein. Wenn die SVE in dieser Saison aber in einer Sache richtig gut ist, dann im Zurückkommen nach Rückständen und Nackenschlägen. „Wir geben eben nie auf und wissen, wie stark wir sind. Der Sieg war verdient. Wir hätten es aber nicht so spannend machen müssen“, sagte Matchwinner Thomas Gösweiner.

In der 76. Minute köpfte der Österreicher noch an die Querlatte, doch nur zwei Minuten später passte der nächste Kopfball des 24-Jährigen ganz genau. So sicherte Gösweiner der SVE den Sieg und die Fortsetzung der Serie. Am kommenden Mittwoch um 19 Uhr ist die SVE im Saarlandpokal-Achtelfinale zu Gast beim Verbandsligisten SV Merchweiler. Das kommende Wochenende ist in der Regionalliga Südwest spielfrei. Zeit zum Durchatmen nach einer äußerst erfolgreichen Hinrunde.

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