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Sturm startet in seine erste WM-Vorbereitung

Sturm startet in seine erste WM-Vorbereitung

Die Weltmeisterschaft in Russland beginnt in einem Monat, am 7. Mai. Bis dahin sucht der neue Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm die optimale Mischung in seinem Aufgebot. Rückkehrer Marcel Goc ist bereits gesetzt.

Mit Rückkehrer Marcel Goc, aber noch ohne ein Dutzend Leistungsträger startet Marco Sturm in die Vorbereitung auf seine erste WM als Eishockey-Bundestrainer. "Es wird ein heißer Kampf. Ich muss ein paar schwere Entscheidungen fällen", sagt der Cheftrainer des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) vor dem ersten WM-Test heute (18 Uhr) in Usti nad Labem gegen Gastgeber Tschechien.

Der frühere NHL-Profi Marcel Goc, der beim entthronten Meister Adler Mannheim wegen langwieriger Verletzungen nur sechs von 55 Saisonspielen bestritt, ist für die WM in Russland (6. bis 22. Mai) gesetzt. "Auf ihn kann man sich jederzeit verlassen", meint Sturm. Goc erlebte 2001 und 2003 die WM-Viertelfinals unter Hans Zach, 2010 den sensationellen Halbfinaleinzug bei der Heim-WM unter Uwe Krupp , aber auch die WM-Enttäuschungen unter Jakob Kölliker und Pat Cortina 2012 und 2013 mit.

Viele andere, die heute und am Freitag (18 Uhr) in Tschechien auflaufen, müssen um ihr Ticket kämpfen. Zahlreiche feste Größen, die noch in der nordamerikanischen Profiliga NHL und im DEL-Halbfinale beschäftigt sind, werden in den nächsten Wochen zum Team stoßen. Mit Tobias Rieder (Arizona Coyotes) und Leon Draisaitl (Edmonton Oilers ) rechnet Sturm spätestens bei den beiden Testspielen am 22. und 23. April in Lettland. Die Spieler der DEL-Finalisten könnten bestenfalls in den letzten beiden Heimspielen vor der WM am 29. und 30. April in Oberhausen gegen Weißrussland auflaufen. Spätestens bei der Generalprobe am 3. Mai in Basel gegen die Schweiz soll das WM-Team komplett sein.

Die Weltmeisterschaft beginnt für Sturms Mannschaft am 7. Mai in St. Petersburg gegen Frankreich. Weitere Gegner in der Vorrunde sind Finnland, die Slowakei, Kanada, Weißrussland, die USA und Aufsteiger Ungarn.