1. Sport
  2. Saar-Sport

Springreiter Krieg schafft es im Eiltempo zum Weltcup-Finale

Springreiter Krieg schafft es im Eiltempo zum Weltcup-Finale

So schnell ist noch niemand zum Weltcup-Finale geritten. Nur zwei Qualifikations-Turniere benötigte Springreiter Niklas Krieg, um sich für den Höhepunkt der Hallensaison zu qualifizieren. "Wie er das gemacht hat, ist sensationell", lobt Bundestrainer Otto Becker den Aufsteiger der Saison vor dem Final-Turnier am Oster-Wochenende in Göteborg .Krieg hat eine erstaunliche Blitz-Karriere absolviert.

Mit einer Mischung aus Zufall, Glück und Können sammelte der 22-Jährige mit dem Sieg beim ersten Weltcup-Turnier seines Lebens in Leipzig und mit Platz fünf als Nachrücker in Zürich ausreichend Punkte für die inoffizielle Hallen-WM. Wie ungewöhnlich Kriegs Leistung ist, zeigt das Beispiel Ludger Beerbaum : Der erfolgreichste Springreiter der letzten 25 Jahre scheiterte trotz neun Starts an der Qualifikation.

Krieg startet von Freitag an neben erfahrenen Weltklasse-Reitern wie Christian Ahlmann , Daniel Deußer, Marcus Ehning und Marco Kutscher. Sein Ziel: genießen. "Alles, was jetzt kommt, ist eine Zugabe", sagt Krieg.