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Sportgerichtshof CAS bestätigt Sperre von 17 russischen Ruderern

Rio de Janeiro. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Olympia-Sperre gegen 17 russische Ruderer bestätigt. Die Ad-hoc-Kammer des Schiedsgerichts in Rio lehnte in der Nacht zu Mittwoch den Einspruch der Athleten gegen die Entscheidung des Weltverbandes Fisa ab. Das bestätigte ein CAS-Sprecher. sid

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Olympia-Sperre gegen 17 russische Ruderer bestätigt. Die Ad-hoc-Kammer des Schiedsgerichts in Rio lehnte in der Nacht zu Mittwoch den Einspruch der Athleten gegen die Entscheidung des Weltverbandes Fisa ab. Das bestätigte ein CAS-Sprecher.


Nur sechs Ruderer hatten bei der Fisa-Kontrolle eine Freigabe für Rio erhalten. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte die Fachverbände nach der Veröffentlichung des McLaren-Reports über Staatsdoping in Russland mit der erneuten Überprüfung der russischen Athleten beauftragt. Die Fisa hatte die Entscheidung vor allem mit den Manipulationen im Moskauer Dopinglabor begründet.

Bis zur Eröffnungsfeier morgen muss der CAS noch zahlreiche Einsprüche russischer Athleten behandeln - unter anderem in den Sportarten Schwimmen, Kanu, Ringen und Gewichtheben. Im Falle der Schwimmer Wladimir Morosow und Nikita Lobinsew hatte der Athleten-Anwalt behauptet, seine Mandanten seien vom CAS freigesprochen worden. Eine offizielle Bestätigung gab es bisher nicht.