Sportfreunde Hostenbach in der Fußball-Landesliga an der Spitze

Fußball-Landesliga : Hält Schwalbachs Zweite Hostenbachs Lauf auf?

Die SF Hostenbach sind in der Fußball-Landesliga West momentan nicht aufzuhalten. Bislang gewannen die Sportfreunde alle ihre neun Begegnungen in der aktuellen Spielzeit. Saisonübergreifend hat das Team des Spielertrainer-Duos Dominic Selvaggio und Pascal Tabellion sogar 14 Siege in Serie gefeiert.

Vor dem Heimspiel an diesem Sonntag um 15 Uhr gegen Aufsteiger FV Schwalbach II liegen die Sportfreunde mit acht Zählern Vorsprung an der Tabellenspitze. Auf den Plätzen zwei bis fünf folgen die punktgleichen Teams SG Wadrill-Sitzerath, SV Friedrichweiler, SV Weiskirchen Konfeld und SSV Pachten.

„Im Moment macht es richtig Spaß“, freut sich Selvaggio. „Vielleicht ist die Platzierung auch schon etwas mehr als eine Momentaufnahme, aber die nächsten Wochen werden zeigen, wie weit wir wirklich schon sind“, ergänzt der ehemalige Oberliga-Spieler des FV Diefflen.

Denn nach der Partie gegen Schwalbach II stehen für den Spitzenreiter die Top-Duelle in Pachten und zu Hause gegen Friedrichweiler an. Nicht nur deshalb warnt der 32-Jährige vor verfrühter Euphorie bezüglich einer durchaus möglich erscheinenden Meisterschaft der SF.

„Es ist noch ein Riesenweg den wir gehen müssen. Als mahnendes Beispiel sollte uns der FV Siersburg dienen“, erklärt Selvaggio. Der FV blieb vergangene Spielzeit in der Verbandsliga Süd/West zunächst 13 Spieltage lang unbesiegt und hatte zehn Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze. Am Ende landete Siersburg aber nur auf Rang drei – mit zehn Zählern Rückstand auf Meister FV Bischmisheim.

Dass es bei seinem Team so gut läuft, dafür hat Selvaggio mehrere Gründe ausgemacht. „Wir haben mit einem 4-1-4-1 jetzt ein System gefunden, das perfekt zu unseren Spielern passt“, erklärt der Übungsleiter. „Zudem haben wir gleich vier Spieler die fünf oder mehr Tore geschossen haben. Dadurch sind wir schwerer auszurechnen.“

Das ist ein großer Fortschritt gegenüber der letzten Saison, als die SF zumeist von den Treffern des inzwischen zu den SF Rehlingen-Fremersdorf gewechselten Adnen Jamli abhängig. „Wenn er bei uns nicht getroffen hat, dann hat niemand getroffen“, erklärt Selvaggio. Zu Gute kommt Hostenbach aber auch, dass das Team eingespielt ist. Bis auf Jamli laufen nahezu exakt dieselben Akteure für den momentanen Spitzenreiter auf wie in der letzten Spielzeit, als der Club Vierter wurde.

Mehr von Saarbrücker Zeitung