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38-jähriger Spanier düpiert Konkurrenz
Valverde krönt sich zum König der Straßenrad-WM

Innsbruck. Spanischer Radprofi wird in Innsbruck Weltmeister. sid

Radprofi Alejandro Valverde hat zum WM-Abschluss in Innsbruck das äußerst bergige Straßenrennen für sich entschieden. Nach knapp 260 Kilometern gewann der 38-Jährige im Sprint einer Fluchtgruppe vor Romain Bardet (Frankreich) und Michael Woods (Kanada) die Goldmedaille und holte sich das Regenbogentrikot von Titelverteidiger Peter Sagan. Simon Geschke (Berlin) und Emanuel Buchmann (Ravensburg) hielten bis zum finalen Anstieg durch die „Höttinger Höll“ mit bis zu 28 Prozent Steigung mit. Der Slowake Peter Sagan, Weltmeister der vergangenen drei Jahre, wurde früh distanziert und stieg vorzeitig vom Rad.


Die niederländische Olympiasiegerin Anna van der Breggen hatte am Samstag das Straßenrennen der Frauen über 152,6 Kilometer gewonnen. Die 28-Jährige siegte nach einer beeindruckenden Solofahrt überlegen mit überragenden 3:42 Minuten Vorsprung vor der Australierin Amanda Spratt. Die sieben deutschen Fahrerinnen hatten im Kampf um die Medaillen wie erwartet keine Chance. Clara Koppenburg (Lörrach) zeigte einen couragierten Auftritt und belegte Rang 18. „Wir hatten auf diesem Kurs keine hohen Erwartungen, ein Platz unter den ersten 15 war angepeilt“, sagte Bundestrainer André Korff.

Für den Bund Deutscher Radfahrer enden die Titelkämpfe in Österreich mit der gleichen Bilanz wie im Vorjahr – einer Silbermedaille. 2017 war Lennard Kämna WM-Zweiter im U23-Straßenrennen, diesmal Marius Mayrhofer bei den Junioren.