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Fußball
Spaniens Kapitäne drohen ihrer Liga mit Streik

Madrid. Die Interessenvertretung der spanischen Profifußballer (AFE) hat den Ligaverband LFP massiv für dessen Expansions-Politik kritisiert. Die Entscheidung, zukünftig vereinzelt offizielle Saisonspiele in den USA oder Kanada austragen zu lassen, habe „das Glas zum Überlaufen gebracht“, sagte AFE-Präsident David Aganzo. sid

Die Kapitäne der Erstligisten, unter denen beim Treffen in der spanischen Hauptstadt auch Real Madrids Spielführer Sergio Ramos war, sicherten Aganzo ihre volle Unterstützung zu. Sie seien „empört", dass „Entscheidungen über Spiele außerhalb Spaniens einseitig getroffen werden“, sagte der 37-jährige Aganzo. Er forderte vom spanischen Ligaverband, dass die AFE in Zukunft in die Entscheidungen einbezogen werde. Andernfalls werden die Vereine notfalls in Streik treten. „Wir sind bereit für alles. Wir werden bis zum Ende gehen“, sagte der ehemalige Stürmer.