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Sonntag der Wahrheit für den TV Merchweiler

Sonntag der Wahrheit für den TV Merchweiler

Merchweiler. Am Sonntagabend sind die Fans der Saarlandliga-Handballer des TV Merchweiler mal wieder so richtig gefordert: In der Allenfeldhalle beginnt um 18 Uhr das Abstiegs-Duell gegen den TV Birkenfeld/Nohfelden

Merchweiler. Am Sonntagabend sind die Fans der Saarlandliga-Handballer des TV Merchweiler mal wieder so richtig gefordert: In der Allenfeldhalle beginnt um 18 Uhr das Abstiegs-Duell gegen den TV Birkenfeld/Nohfelden. "Für uns ist ein Sieg in diesem Spiel überlebensnotwendig, und deshalb sind wir am Sonntag mehr denn je auf die Unterstützung von den Rängen abhängig", hofft Thomas Grewen, der sportliche Leiter des TVM, dass die Zuschauer gegen den Tabellen-Letzten wieder zahlreicher in die Allenfeldhalle strömen als zuletzt. Viele von ihnen sicher auch deshalb, weil sie wohl ein bisschen enttäuscht über den bisherigen Saison-Verlauf sind. "Natürlich sind auch wir nicht zufrieden mit der aktuellen Situation, gibt das "Mädchen für alles" bei den Merchweiler Handballern gerne zu. Zur Erinnerung: Einen guten Mittelfeldplatz hatte sich der TVM für die laufendende Saison der Saarlandliga vorgenommen. "Mit dem Abstieg wollten wir auf keinen Fall etwas zu tun bekommen", sagt Grewen im SZ-Gespräch.

Dann aber klebte der jungen Mannschaft von Trainer Zeljko Rubil (Durchschnittsalter unter 22 Jahren) von Beginn an buchstäblich das Pech an den Händen. Der geplante Umbruch mit den vielen jungen Spielern geriet vor allem deshalb ins Stocken, weil zahlreiche Leistungsträger wie etwa Tim Ackermann, Andreas Wittig oder Torben Helfgen zum Teil längere Zeit verletzt ausfielen oder - wie Helfgen - nach einem Kreuzbandriss in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. "Wir hatten richtig die Seuche, die Ausfälle konnten aus unserem ohnehin dünnen Kader von 16 Spielern nicht kompensiert werden", nennt Thomas Grewen die Gründe für die missliche Tabellen-Situation der Allenfelder. Nur noch ein Punkt Abstand zum ersten Abstiegsplatz ist viel zu wenig, um sich in Sicherheit zu wiegen.

Zwei Mannschaften werden am Ende auf jeden Fall absteigen. Doch die RPS-Oberligisten aus dem Saarland sind in der nächsthöheren Klasse längst noch nicht alle am sicheren Ufer. "Also geht es am Sonntag gegen Birkenfeld/Nohfelden um Alles oder Nichts", fordert Grewen, "zumal auch die Gäste um ihre allerletzte Chance spielen." Deshalb nochmal sein Appell an die Zuschauer, der Mannschaft zu helfen, "denn ein Abstieg wäre eine mittlere Katastrophe für den Verein."

Saarlandliga



 1  .   Saarlouis II  18  619  :  472  30  :  6 
 12  .  Birk./Nohf.  18  461  :  524  10  :  26 
 2  .   Nordsaar  18  512  :  464  27  :  9 
 3  .  TBS Saarbr.  18  564  :  458  26  :  10 
 4  .  SV Zweibr. II  18  573  :  569  21  :  15 
 5  .   Untere Saar   18  489  :  526  19  :  17 
 6  .  Überherrn  18  495  :  504  17  :  19 
 7  .  Dill./Dieffl.  17  499  :  517  15  :  19 
 8  .  Saarpfalz II  18  492  :  527  13  :  23 
 9  .  Altenkessel  18  438  :  487  13  :  23 
 10  .   Merchweiler  17  449  :  496  12  :  22 
 11  .   Dudweiler  18  463  :  510  11  :  25