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Skyliners wollen zweiten Schritt machen

Skyliners wollen zweiten Schritt machen

Frankfurt. Für die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt zählt nur noch der Meistertitel im Playoff-Finale gegen die Brose Baskets Bamberg. Einen Tag vor dem zweiten Match in der "best-of-five"-Serie heute (19.20 Uhr/Sport1) in der heimischen Ballsporthalle kündigte Frankfurts Cheftrainer Gordon Herbert an: "In Bamberg haben wir gut gekämpft und auch ein wenig Glück gehabt

Frankfurt. Für die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt zählt nur noch der Meistertitel im Playoff-Finale gegen die Brose Baskets Bamberg. Einen Tag vor dem zweiten Match in der "best-of-five"-Serie heute (19.20 Uhr/Sport1) in der heimischen Ballsporthalle kündigte Frankfurts Cheftrainer Gordon Herbert an: "In Bamberg haben wir gut gekämpft und auch ein wenig Glück gehabt. Wir können noch viel besser Basketball spielen. Das 65:63 in Bamberg war allerdings nur ein Sieg im ersten Spiel."

Frankfurt selbstbewusst

Nach der überraschenden 1:0-Führung ist das Selbstwertgefühl der Hessen gewachsen. Herbert hatte die Skyliners 2004 zum bisher ersten und einzigen Meistertitel geführt. Mit einem Korbleger 1,3 Sekunden vor der Schlusssirene hatte Quantez Robertson am Sonntag den Auswärtssieg perfekt gemacht und die Skyliners in die Favoritenrolle gedrängt. "Wenn man zwei Siege hat, denkt man schon eher an den Titel. Noch ist alles sehr offen. Ich habe gelernt, dass es sinnvoller ist, den Weg dahin zu sehen und zu beeinflussen", wiegelte Frankfurts Kapitän Pascal Roller ab. Bamberg hätte "eine gewisse Solidität vor dem ersten Spiel gehabt, die "jetzt vielleicht ein bisschen erschüttert" sei.

Gewinnt Frankfurt heute, steigt der erste Matchball in der auf Sonntagmittag verlegten Partie wiederum in der "Frankenhölle" von Bamberg. Das Team, das zuerst drei Siege in der Serie einfährt, holt sich die Meisterkrone.

"Alles, was ich weiß, ist: Ich bin sicher, dass wir das zweite Spiel gewinnen", meinte Bambergs Coach Chris Fleming nach der nicht einkalkulierten Pleite. Der Grund liegt für den amerikanischen Trainer auf der Hand: Ohne Niederlage war Bamberg durch die sechs Partien im Viertel- und Halbfinale marschiert. Der BBL-Pokalsieg im April gegen die Skyliners hatte ein weiteres Signal gesetzt.

Selbst Bundestrainer Dirk Bauermann stempelte sein ehemaliges Team zum großen Favoriten auf das erste Double der Vereinsgeschichte. Zu der Einschätzung trug auch bei, dass die Skyliners in den Playoffs mit bisher 14 Matches viel mehr Kraft als die besser ausgeruhten Bamberger (zehn) gelassen hatten. "So schlecht werden wir in Frankfurt nicht noch einmal spielen. Die Woche Pause vor dem ersten Match war für uns schlecht, aber jetzt kommen wir wieder besser in unseren Rhythmus", kündigte der Serbe Pedrag Suput an. dpa