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Skispringerin Ernst vor Premiere angeschlagen

Sotschi. DOSB-Präent mit Auftakt nicht zufrieden Alfons Hörmann, Präent des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), ist trotz der Goldmedaille von Rodler Felix Loch mit der Auftaktbilanz der deutschen Athleten in Sotschi nicht zufrieden. „Ich würde das erste Wochenende noch nicht als Enttäuschung abtun, aber die ein oder andere Medaille mehr hatten wir uns schon erhofft. sid

Da will ich auch gar nicht um den heißen Brei reden", sagte Hörmann gestern. Vor den Winterspielen hatte der DOSB das ambitionierte Ziel von 30 Medaillen ausgegeben.

Rodeln: Geisenberger auf Goldkurs



Rodel-Weltmeisterin Natalie Geisenberger hat den Grundstein für ihr erstes Olympiagold gelegt. Die 26-Jährige aus Miesbach setzte sich gestern nach zwei Traumläufen klar an die Spitze. Geisenberger führt nach Bahnrekord im ersten Durchgang das Feld vor den beiden abschließenden Läufen heute deutlich vor Mannschaftskollegin Tatjana Hüfner und der Amerikanerin Erin Hamlin an.

Skispringerin Ernst vor Premiere angeschlagen

Gianina Ernst muss um ihren Start bei der Olympia-Premiere der Skispringerinnen heute bangen. Die mit 15 Jahren jüngste Teilnehmerin der Sotschi-Spiele konnte gestern wegen erhöhter Temperatur nicht das Abschlusstraining auf der Normalschanze absolvieren. "Sie schwächelt ein bisschen", berichtete Bundestrainer Andreas Bauer. Ihr Start wird sich kurzfristig entscheiden.

Eishockey: Sieg gegen Schweden Pflicht

Für die deutschen Eishockey-Frauen geht es heute (11 Uhr/Sport1) in Sotschi gegen Schweden bereits um alles. Nach der Niederlage gegen Olympia-Gastgeber Russland (1:4) hilft der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes nur ein Sieg, andernfalls ist der Traum vom Viertelfinale vorzeitig geplatzt.

Starke Curler verpassen die Überraschung

Die deutsche Curling-Mannschaft hat bei den Winterspielen in Sotschi eine Auftakt-Überraschung gegen Kanada nur knapp verpasst. Das Team um Skip John Jahr musste sich dem Goldmedaillengewinner von Vancouver gestern mit 8:11 geschlagen geben. Im "Ice Cube" lagen die Deutschen nach dem dritten End sogar mit 4:2 in Führung, ehe die Kanadier ihre Klasse gänzlich ausspielten.