Skispringer Morgenstern nach Sturz nicht in Lebensgefahr

Skispringer Morgenstern nach Sturz nicht in Lebensgefahr

Der dreimalige Skisprung-Olympiasieger Thomas Morgenstern schwebt nach seinem schweren Sturz im Training am Freitag zum ersten Skiflug-Weltcup des Winters in Bad Mitterndorf nicht in Lebensgefahr. Das sagte der behandelnde Arzt Josef Obrist der österreichischen Nachrichtenagentur apa.

Der österreichische Ski-Verband hatte zuvor mitgeteilt, dass Morgenstern eine schwere Schädelverletzung und eine Lungenquetschung davongetragen hat.

Ein Vergleich mit der Verletzung von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, der nach einem Skiunfall am 29. Dezember mit einem Schädel-Hirn-Trauma im künstlichen Koma liegt, könne nicht gezogen werden. Morgenstern sei bei Bewusstsein und gebe klare Antworten. Bei seinem Sturz war Morgenstern verzweifelt mit den Armen durch die Luft gerudert, dann knallte er hart auf den Boden und rutschte fast 100 Meter reglos den Hang hinunter. Nach dem Unglück auf dem Kulm war er kurzzeitig bewusstlos, kam dann aber zu sich. "Thomas ist ansprechbar und kann Arme und Beine bewegen", sagte Herbert Leitner, Physiotherapeut des österreichischen Teams.

Einen sportlichen Ausfall hatten die deutschen Springer zu beklagen, denn Richard Freitag blieb mit 168,5 Metern in der Qualifikation hängen.

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