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Skispringen: Schmitt und Bodmer tragen Tournee-Hoffnungen

Skispringen: Schmitt und Bodmer tragen Tournee-Hoffnungen

Oberstdorf. Ein alter Hase und ein junger Hüpfer sind die Hoffnungsträger der deutschen Skispringer auf der Jagd nach Podestplätzen bei der 58. Internationalen Vierschanzentournee. Vize-Weltmeister Martin Schmitt will gemeinsam mit seinem Zimmerkollegen Pascal Bodmer zum Höhenflug ansetzen

Oberstdorf. Ein alter Hase und ein junger Hüpfer sind die Hoffnungsträger der deutschen Skispringer auf der Jagd nach Podestplätzen bei der 58. Internationalen Vierschanzentournee. Vize-Weltmeister Martin Schmitt will gemeinsam mit seinem Zimmerkollegen Pascal Bodmer zum Höhenflug ansetzen. "Natürlich hat man irgendwo im Hinterkopf noch den Traum, bei der Tournee einmal ganz oben zu stehen. Aber im Moment bin ich davon ein gutes Stück weg", warnte Schmitt vor zu großen Erwartungen. Bundestrainer Werner Schuster schätzt die Lage vor der heute mit der Qualifikation beginnenden Traditionsveranstaltung realistisch ein. "Es ist momentan keiner in Sicht, der wirklich um den Tourneesieg springen kann. Das ist Tatsache", sagte er. Wie die meisten Experten erwartet er im Kampf um das 35 000 Euro teure Siegerauto ein Duell zwischen Österreichs Gregor Schlierenzauer und dem Schweizer Simon Ammann. Seinen Schützlingen traut Schuster die eine oder andere gute Platzierung in Oberstdorf (29. Dezember), Garmisch-Partenkirchen (1. Januar), Innsbruck (3. Januar) und Bischofshofen (6. Januar) zu. Der späte Beginn morgen um 16.30 Uhr kommt vor allem Schmitt und Bodmer gelegen, die bekennende Langschläfer sind. "Wir liegen beide gerne mal länger im Bett", berichtete Bodmer. "Um ganz vorne reinzuspringen, muss ich Top-Leistung abrufen. Wofür es dann reicht, muss man abwarten", meinte Bodmer. "Pascal würde ich einfach mal springen lassen. Er ist ein ehrgeiziger Bursche, der uns gut tut", erklärte Schuster. dpa