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SG Peterberg sichert sich Meistertitel in der Fußball-Kreisliga A Nahe

Fußball-Kreisliga : Die SG Peterberg geht mit einem „Sixpack“ durchs Ziel

Die SG Peterberg kehrt nach sechsjähriger Abstinenz in die Fußball-Bezirksliga St. Wendel zurück. Vor 500 Zuschauern sicherte sich die aus dem SV Braunshausen, dem SV Schwarzenbach und dem FC Kastel bestehende Spielgemeinschaft am Sonntag den Titelgewinn in der Kreisliga A Nahe.

Vor der Partie hatten noch drei Teams Meisterschafts-Chancen, die SG ging als Tabellenführer aber von der „Pole Position“ in den Dreikampf. Diese Ausgangslage nutzte das Team des Spielertrainer-Duos Dominik Merz und Christian Görgen im Heimspiel gegen den FC Freisen zu einem ungefährdeten „Start-Ziel-Sieg.“ „Wir haben unsere Dominanz ausgespielt. Freisen II hatte keine Chance“, freute sich Merz. „Für uns ist das ein Riesenerfolg, dass wir es nach drei Jahren als Trainerduo endlich geschafft haben, aufzusteigen.“ Sein Team sang derweil im Hintergrund lautstark „Campeónes, campeónes, olé, olé“. In den beiden vergangenen Spielzeiten hatte Peterberg jeweils Rang drei belegt und den Aufstieg knapp verpasst.

„Für Christian und mich ist das natürlich ein sensationeller Abschied“, erklärte Merz. Die beiden Übungsleiter verlängerten ihre Verträge nicht. Sie wollen fußballerisch kürzertreten, weil sowohl Görgen als auch Merz bald Vater werden. Ihre Nachfolger werden Robin Witzel und Peter Fuchs (derzeit noch SV Bardenbach).

Beim entscheidenden Sieg zum Titelgewinn gegen Freisen II ging der Ligaprimus in der 19. Minute durch Dimitrij Haak in Führung. Der Offensiv-Akteur spitzelte das Leder nach einem Missverständnis in der Gäste-Defensive an FC-Torwart Marco Becker vorbei. Durch einen Doppelpack von Pascal Galliegue baute Peterberg diese bis zur Pause auf 3:0 an.

In der zweiten Hälfte gelang dann Top-Torschütze Robin Witzel (jetzt 46 Saisontreffer) noch ein Doppelpack. Dazwischen hatte Spielertrainer Merz nach einer Ecke das 5:0 erzielt.

Als Schiri Helmut Schmitt abpfiff, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Die Schale wurde überreicht, der Musikverein spielte – und Merz bekam seine schulterlange Haarpracht abrasiert. Da die SG-Spieler überhaupt nicht mehr nach Hause wollten, bauten einige Zelte auf und übernachteten auf dem Sportplatz.

Während in Braunshausen gefeiert wurde, gab es beim bisherigen Tabellenzweiten, dem TSV Sotzweiler-Bergweiler, lange Gesichter. Der TSV verpasste durch ein 3:3 zu Hause gegen die SG Bostalsee II die Vizemeisterschaft und die damit verbundene Teilnahme an einer Aufstiegsrunde. Sotzweiler lag früh 0:2 hinten, ging dann aber noch vor der Pause mit 3:2 in Führung. Sieben Minuten vor Schluss gelang Bostalsee II durch ein Eigentor der Gastgeber jedoch der Ausgleich.

Dieser Treffer sorgte für Jubel beim VfR Otzenhausen. Denn durch das Remis des Konkurrenten und den eigenen 11:0-Kantersieg gegen die SF Güdesweiler II schnappte sich der VfR noch die Vizemeisterschaft. In der Aufstiegsrunde spielt der VfR am morgigen Mittwoch um 19 Uhr in Grügelborn gegen die SVGG Hangard II. Sollte Otzenhausen gewinnen, würde der VfR in der nächsten Runde auf den Sieger der Partie FC Niederkirchen gegen SV Bexbach treffen. Diese findet parallel in Fürth statt.