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Fußball-WM in Russland
Serben sind angriffslustig: „Die Welt ist immer gegen uns“

Moskau. Vor dem entscheidenden Gruppenspiel der WM-Gruppe E heute gegen Brasilien (20 Uhr/ZDF) sind die serbischen Fußballer im Kampfmodus. Auch Superstar Neymar sollte sich gegen Serbien warm anziehen. Der Hinweis von Naldo ist durchaus angebracht, denn die serbischen Eisenmänner werden mit dem Zauberfuß nicht zimperlich umgehen.

Erstens liegt es nicht in ihrem Naturell, zweitens haben sie nach der Posse um den deutschen Schiedsrichter Felix Brych das Messer zwischen den Zähnen. „Die Welt ist immer gegen uns, aber wir sind weiterhin hier“, sagte Angreifer Aleksandar Mitrovic.


Das gilt sogar für Mladen Krstajic. Statt einer Sperre für dessen Kriegsverbrecher-Vergleich gab es für den Angriff des Trainers auf den deutschen Schiedsrichter Felix Brych nach dem 1:2 gegen die Schweiz nur eine glimpfliche Geldstrafe von 4340 Euro. Genauso viel muss Verbandsboss Slavisa Kokeza bezahlen. Der serbische Verband wurde wegen des Fehlverhaltens von Fans mit einer Geldstrafe in Höhe von 46 860 Euro belegt. Zudem erhielt der Verband eine Verwarnung. Gegen die Seleção seien die Serben nun „200 Prozent motiviert“, sagte Stürmer Mitrovic.