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Seit 20. Juni trainiert Fußball-Oberligist FC Hertha Wiesbach

Fußball-Oberliga : Beim FC Wiesbach läuft es noch schleppend

Seit 20. Juni trainiert Fußball-Oberligist FC Hertha Wiesbach, um sich für die Ende Juli beginnende Saison 19/20 fit zu machen.

Beginnt die neue Saison für Fußball-Oberligist FC Hertha Wiesbach so, wie die alte aufgehört hat? „Ja, so kann man das beschreiben“, sagt Trainer Michael Petry. Wie schon über weite Teile der vergangenen Spielzeit plagen den Club nämlich auch derzeit wieder Verletzungssorgen. „Deshalb würde ich den Vorbereitungsverlauf bislang als schleppend bezeichnen“, sagt der 42-Jährige, der in seine vierte Saison als Übungsleiter der Hertha geht. „Von 19 Feldspielern sind sechs nicht zu 100 Prozent einsetzbar.“ Seit dem 20. Juni bereitet sich Wiesbach auf die neue Saison vor. Ganz unerwartet kommt die momentane Situation für Petry aber nicht. „Schließlich haben wir vier Spieler, die noch an Verletzungen aus der letzten Saison laborieren“, erklärt der Coach. „Ich denke, dass es Mitte Juli schon wieder besser aussieht.“

Defensiv-Akteur Kilian Staroscik ist nach einem Kreuzbandriss wieder ins Lauf- und Individualtraining eingestiegen. Er soll bald auch wieder mit dem Team trainieren. „Sechser“ Hendrik Schmidt war nach einem Muskelbündelriss wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, zog sich nach drei Übungseinheiten aber einen Muskelfaserriss zu.

Flügelflitzer Lukas Feka hat seinen Bänderriss auskuriert. Der 22-Jährige weilt derzeit noch im Urlaub, wird aber bald wieder einsteigen. Noch länger pausieren muss dagegen Abwehrspieler David Jostock, der nach einer Hüft-Operation wohl erst Ende September wieder auf den Platz zurückkehrt.

Zu den Verletzungen, die Wiesbacher Akteure aus der alten Saison „mitschleppten“, kommt jetzt noch hinzu, dass auch schon zwei Neuzugänge verletzt sind: Beim vom FK Pirmasens gekommenen Außenverteidiger Christian Schubert brach eine eigentlich schon auskurierte Schambein-Entzündung wieder auf. Der vom Ligakonkurrenten FV Diefflen gekommene Neuzugang Lucas Bidot hat nach einem Kreuzbandriss aus der Vorsaison nun wieder Knieprobleme. „Das ist aber normal, wenn man aus so einer Verletzung kommt. Lucas wird eine Woche pausieren, dann wird es wohl wieder gehen“, sagt Petry. Bei Schubert könnte es mit dem Schambein-Problemen dagegen länger dauern. „Eventuell muss Christian sogar operiert werden“, befürchtet der Übungsleiter.

Mit dem personell arg dezimierten Kader gab es im ersten Testspiel für die Hertha eine klare Niederlage. Beim ambitionierten Saarlandligisten SV Auersmacher verlor der Oberligist mit 0:4. Nach dem Eppelborner Gemeindepokal, der auf der Anlage der Hertha ausgetragen wird, nimmt der Club noch am Sparkassen-Cup des SC Großrosseln teil.

Dort trifft die Hertha am Sonntag um 18.30 Uhr auf Oberliga-Absteiger FSV Jägersburg. Sollte der FC gewinnen, würde es am Dienstag oder Mittwoch mit dem Halbfinale weitergehen. Das Endspiel der Veranstaltung steigt am Samstag, 13. Juli. Einen Tag später, am Sonntag, 14. Juli, geht es für Wiesbach um 17 Uhr in Habach gegen Verbandsligist SG Marpingen-Urexweiler. Die Generalprobe vor dem Ligastart am letzten Juliwochenende (Gegner und genauer Termin stehen noch nicht fest) steigt am Samstag, 21. Juli, um 17 Uhr beim Saarlandligisten VfL Primstal. Der erste Spieltag findet am 27. Juli zu Hause gegen den TuS Koblenz statt.

Trotz der bislang schleppenden Vorbereitung blickt Petry der neuen Spielzeit optimistisch entgegen. „Unser Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz“, sagt der 42-Jährige. „Wir waren letzte Saison Zehnter obwohl wir großes Verletzungspech hatten. Zudem machen unsere Neuzugänge bislang einen guten Eindruck. Deshalb glaube ich, dass wir besser als in der Saison 2018/19 abschneiden.“