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Schwimm-Star Britta Steffen ist "nervös wie ein Rennpferd"

Schwimm-Star Britta Steffen ist "nervös wie ein Rennpferd"

Berlin. Die internationale Konkurrenz schwimmt Weltrekorde am Fließband, und Britta Steffen ist "nervös wie ein Rennpferd". Doch ihre innere Unruhe ist positiver Natur. Gut 100 Tage vor den Olympischen Spielen hat die 24-Jährige ausschließlich ein Ziel: "Ich möchte mich mit den Besten der Welt messen

Berlin. Die internationale Konkurrenz schwimmt Weltrekorde am Fließband, und Britta Steffen ist "nervös wie ein Rennpferd". Doch ihre innere Unruhe ist positiver Natur. Gut 100 Tage vor den Olympischen Spielen hat die 24-Jährige ausschließlich ein Ziel: "Ich möchte mich mit den Besten der Welt messen."

Um das in Peking tun zu können, muss sie sich zunächst der Mitbewerberinnen des eigenen Lagers erwehren: Nur Platz eins oder zwei und erfüllte Zeit-Normen bei den deutschen Meisterschaften von diesem Freitag an in Berlin bringen das Flugticket Richtung China. Ein Ausrufezeichen hat die Berlinerin bereits gesetzt. Ihr deutscher Rekord von 24,53 Sekunden über 50 Meter Freistil ist ein klares Signal, dass Britta Steffen niemanden fürchten muss - nicht einmal diejenigen, die den neuen "Wunderanzug" namens LZR Racer tragen und damit das Gefühl entwickeln, "bergab zu schwimmen", wie sich die Australierin Lisbeth Trickett ausdrückte. Die Weltmeisterin hatte Steffen am 27. März mit 52,88 Sekunden den Weltrekord über 100 Meter Freistil entrissen.

"Bei allen Diskussionen sollte man nicht vergessen, dass ein Anzug nicht von allein schwimmt", sagt Steffen, die wenig dazu sagen will, was sie sich bei erfolgreicher Qualifikation in Peking zutraut. Auf dem Treppchen würde sie gern stehen, doch fürs Spekulieren sei ihr Trainer zuständig. Norbert Warnatzsch berechne gern Monate im Voraus, welche Zeiten sie seiner Einschätzung nach erzielen könne. Diese bleiben allerdings geheim. dpa