| 20:45 Uhr

Fußball-WM 2018 in Russland
Schweden ist nicht mehr gleich Ibrahimovic

Stockholm Alles drehte sich wieder einmal um Zlatan Ibrahimovic, doch Schweden will von seinem selbst ernannten Fußball-Gott offenbar nichts mehr wissen – auch wenn es im zweiten Gruppenspiel am 23. Juni in Sotschi gegen Weltmeister Deutschland geht.

Stockholm Alles drehte sich wieder einmal um Zlatan Ibrahimovic, doch Schweden will von seinem selbst ernannten Fußball-Gott offenbar nichts mehr wissen – auch wenn es im zweiten Gruppenspiel am 23. Juni in Sotschi gegen Weltmeister Deutschland geht.


„Das ist unglaublich. Dieser Spieler hat vor eineinhalb Jahren aufgehört, für Schweden zu spielen, und wir reden immer noch über ihn“, sagte Trainer Janne Andersson, nachdem sich die Blau-Goldenen erstmals nach zwölf Jahren wieder für eine WM qualifiziert hatten: „Wir müssen endlich anfangen, über die großartigen Spieler zu reden, die wir in dieser Mannschaft haben.“

Der 36-jährige Ibrahimovic spielte in der Qualifikation nicht eine Minute, deutete aber seine Absicht an, in die Nationalmannschaft zurückkehren zu wollen. Doch viele Fans und Experten sind der Meinung, Schweden sei besser ohne ihn dran. Mit Ibrahimovic wirkten die Skandinavier eindimensional, jetzt sind sie weniger ausrechenbar, der Leipziger Emil Forsberg treibt das Umschaltspiel an. Neben ihm gelten der Kapitän und Fußballer des Jahres Andreas Granqvist (FK Krasnodar), Albin Ekdal vom Hamburger SV sowie Victor Lindelöf (Manchester United) als Säulen der Mannschaft.