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LSVS-Finanzskandal: Schwarz kämpft ohne Furcht vor Konsequenzen

LSVS-Finanzskandal : Schwarz kämpft ohne Furcht vor Konsequenzen

Der Finanzskandal beim Landessportverband für das Saarland wuchs sich 2018 von Monat zu Monat schlimmer aus. Was zu Beginn des Jahres noch kleingeredet wurde, hatte am Ende Konsequenzen für viele Sportler und Ehrenamtler im Saarsport, für viele Beschäftigte an der Hermann-Neuberger-Sportschule.

Während viele Funktionäre in den Sportfachverbänden teils ohnmächtig zusahen, was passierte, reagierte Monika Schwarz anders. Die Vizepräsidentin des Saarländischen Leichtathletik-Bundes war eine der wenigen, die kritische Fragen stellte, mit dem LSVS-Krisenmanagement nicht zufrieden war und offen ihre Meinung sagte. Sie scheute sich nicht vor Konsequenzen wie andere, nahm mit ihrem Verband sogar nur unter Protest an der LSVS-Mitgliederversammlung teil. Vor allem ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass die Mensa an der Sportschule nicht, wie von LSVS-Sanierungsberater Michael Blank avisiert, geschlossen wurde. Dass das Essen derzeit eher nicht sportlergerecht ist – das ist eine andere Baustelle. Fakt ist: Dem Saarsport würden mehr Funktionäre vom Schlage einer Monika Schwarz gut zu Gesicht stehen.