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Schwächelnde SVE hat das leichteste Restprogramm

Schwächelnde SVE hat das leichteste Restprogramm

Die 0:1-Niederlage gegen Kassel steckt der Mannschaft des Regionalligisten SV Elversberg noch in den Kleidern. Auf Platz zwei ist die SVE zurückgefallen, hat aber trotzdem noch alle Chancen auf einen Relegationsplatz.

Mit großem Vorsprung Tabellenführer in der Fußball-Regionalliga Südwest und bis zu fünf Spiele weniger als die Mitkonkurrenten im Kampf um die beiden Relegationsplätze - rosig sah die Welt bei der SV Elversberg unmittelbar nach der Winterpause aus. Geblieben ist Ende April die Ernüchterung. Nach schwachen Auftritten, kombiniert mit einer noch schwächeren Chancenverwertung, rangiert die SVE mit drei Punkten Rückstand nur noch auf dem zweiten Platz, und die Verfolger sitzen der SVE im Nacken. Zudem gab es beim 0:1 am vergangenen Mittwoch gegen Hessen Kassel den nächsten Schock. Außenverteidiger Sebastian Wolf riss sich das vordere und das hintere Kreuzband im linken Knie und fällt mindestens sechs Monate aus. "Das ist natürlich ein Rückschlag, aber wir haben mit Neuzugang Alexander Buch einen Spieler, der gezeigt hat, dass er diese Position gut spielen kann", sagt Trainer Jens Kiefer.

Am Samstag, 14 Uhr, ist der SC Freiburg II zu Gast an der Kaiserlinde in Elversberg. Für Kiefer spielt dabei die personelle Situation nur eine zweitrangige Rolle. "Wir spielen zurzeit einfach nicht gut, das müssen wir abstellen. Gerade gegen Hessen Kassel war ich von der Leistung unserer Offensive enttäuscht", kritisiert er. Einziger Lichtblick war Linksaußen Milad Salem, der sich zwar oft im Eins-gegen-Eins verdribbelte, aber dennoch für fast jede halbwegs gelungene Offensiv-Aktion verantwortlich war.

Bei einem Blick auf das Restprogramm in dieser Saison könnte Trainer Kiefer einen kleinen Trost finden. Die SVE hat bereits gegen alle Teams unter den ersten Neun in der Tabelle gespielt und muss in den verbleibenden acht Spielen gegen die vermeintlich Schwächeren ran. In der Hinrunde hat die SVE diese Spiele so gut wie alle gewonnen. Doch Kiefer warnt: "Wir haben in der Rückrunde bereits gegen den Tabellenletzten Bayern Alzenau verloren. So viel zu dem Thema einfache Gegner."

Bei Gegner Freiburg II wird vermutlich auch ein Saarländer zum Einsatz kommen: Hendrick Zuck (Großrosseln), der in Winterpause von Zweitligist 1. FC Kaiserslautern zu Bundesligist Freiburg wechselte, kam in der Ersten bislang nicht zum Zug und spielte in den vergangenen Wochen in der Reserve.