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LSVS-Skandal
Schumann tritt nicht mehr für LSVS-Präsidium an

saarbrücken. Mark Weishaupt
Mark Weishaupt

Im Zuge des Finanzskandals um den Landessportverband für das Saarland (LSVS) gibt es weitere personelle Konsequenzen. Laut SR wird Franz Josef Schumann, der Präsident des Saarländischen Fußball-Verbandes (SFV), bei den in diesem Jahr anstehenden Neuwahlen des LSVS-Präsidiums nicht mehr kandidieren. Dieser Schritt geschehe aus „Altersgründen“, so der 69-Jährige, neben Franz Josef Kiefer einer von zwei LSVS-Vizepräsidenten. Schumann ist der dritte Funktionär, der nicht mehr kandidiert. Zuvor hatte bereits LSVS-Präsident Klaus Meiser angekündigt, nicht mehr zur Wahl antreten zu wollen. Eugen Roth, Präsident der Handballverbandes Saar, hatte sein Amt im LSVS-Präsidium im Februar abgegeben. Er räumte dabei eigene Fehler ein. Auf Antrag der Linken soll der Landtag heute einen Untersuchungsausschuss beschließen. > Siehe Seite B1