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Schumacher fährt auch im kommenden Jahr für Mercedes

Schumacher fährt auch im kommenden Jahr für Mercedes

Stuttgart. Mercedes schmückt sich im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) weiterhin mit großen Namen. Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher (Foto: dpa) setzt seine DTM-Karriere am Steuer eines Silberpfeils fort und wird auch 2012 für den Stuttgarter Autobauer fahren

Stuttgart. Mercedes schmückt sich im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) weiterhin mit großen Namen. Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher (Foto: dpa) setzt seine DTM-Karriere am Steuer eines Silberpfeils fort und wird auch 2012 für den Stuttgarter Autobauer fahren. "Ralf Schumacher ist nicht nur der bekannteste Fahrer der DTM, sondern auch einer der beliebtesten und im internationalen Motorsport erfolgreichsten", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug gestern vor dem Saisonfinale, das am morgigen Sonntag auf dem Hockenheimring stattfindet (14 Uhr/ARD). Dort beendet Schumacher in der Mercedes-C-Klasse seine beste Saison. Vor dem zehnten und letzten Lauf liegt er mit 21 Punkten auf dem siebten Platz der Fahrerwertung."Die DTM ist eine großartige Rennserie, und ich fühle mich nach vier Jahren in der Mercedes-Benz-Familie bestens aufgehoben", erklärte der 36-Jährige, der in der Königsklasse Formel 1 nach seinem Bruder Michael, der sieben Mal Weltmeister war, und dem zweimaligen Titelträger Sebastian Vettel mit sechs Grand-Prix-Siegen der erfolgreichste Deutsche ist.

Ausgerechnet beim DTM-Heimrennen von Mercedes auf dem badischen Traditionskurs in Hockenheim müssen Haug und Schumacher zusehen, wie ein Audi-Rivale die Titel-Trophäe erhält. Der Rosenheimer Martin Tomczyk machte seine erste Meisterschaft beim vorletzten Rennen in Valencia perfekt. So kämpft der Kanadier Bruno Spengler für Mercedes - der Stuttgarter Autobauer hat mit David Coulthard einen weiteren Ex-Formel-1-Piloten unter Vertrag - nur noch um die Vize-Meisterschaft. Spengler wechselt übrigens wohl zu BMW. Die Bayern kehren 2012 als dritte Marke neben Audi und Mercedes in die DTM zurück. dpa