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Schrecksekunde im Stabhochsprung

Schrecksekunde im Stabhochsprung

Das Hauptprogramm des 52. Leichtathletik-Pfingstsportfests war noch nicht eröffnet, da sorgte ein Unfall von Stabhochspringerin Katharina Bauer für Entsetzen. Die 25-Jährige hatte ihren Versuch über 4,25 Meter gerissen und kam bei der Landung unglücklich mit dem Genick auf der Latte auf, sodass diese zerbrach. Die Leverkusenerin wurde sofort ärztlich versorgt, dann ins Krankenhaus nach Saarlouis gebracht. Die Untersuchungen dort ergaben eine Prellung und ein Schleudertrauma. Glück im Unglück für Bauer.

Sportlich sorgten abseits der Olympia-Normen im Speerwurf vor allem die Läufer für positive Ergebnisse. Hindernisläuferin Gesa Krause, WM-Bronzemedaillengewinnerin des Vorjahres, feierte einen perfekten Einstieg ins Olympia-Jahr. Über die "krummen" 2000 Meter Hindernis blieb sie in 6:09,46 Minuten nur fünf Sekunden über ihrer Bestzeit - aufgestellt im September 2015 beim Istaf in Berlin. "Ich bin auf jeden Fall zufrieden", sagte Krause, die keine ernsthafte Gegner an diesem Tag hatte: "Ich wollte unter 6:10 Minuten laufen, das habe ich geschafft."

Der Frankfurter Homiyu Tesfaye gewann über 800 Meter in der deutschen Jahresbestzeit von 1:47,46 Minuten. Eine nationale Bestmarke gelang auch der Münchnerin Christina Hering in 2:02,13 Minuten über 800 Meter, die Zweite hinter Renelle Lamote (2:00,99) wurde.