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Schlimmster Moment: Ihle verpasst nach Fehlstart WM-Medaille

Astana. Agentur

Das Entsetzen stand Nico Ihle ins Gesicht geschrieben. Bei der Sprint-WM in Astana hatte der Chemnitzer durch einen angeblichen Fehlstart über 500 Meter die Riesenchance auf die erste Medaille eines deutschen Eisschnellläufers seit 24 Jahren eingebüßt. "Das ist der schlimmste Moment meiner Karriere", sagte der Sachse.

Nach einem Fehlstart des Kanadiers Laurent Dubreuil soll Ihle beim zweiten Versuch die Startlinie um eine Winzigkeit übertreten haben, reklamierte Kampfrichter Jan Zvier aus den Niederlanden. "Das kann nicht wahr sein, ich hätte doch überhaupt keinen Vorteil gehabt", beschwerte sich Ihle. Im TV-Aufzeichnungsraum schaute er sich die Situation erneut an und konnte kein eigenes Verschulden erkennen. Das deutsche Team legte Protest ein - vergeblich.

Nach dem ersten Tag hatte Ihle dank eines glänzenden zweiten Platzes über 1000 Meter im Gesamtklassement aussichtsreich auf Platz drei gelegen. Weltmeister wurde erstmals der frühere Doping-Sünder Pawel Kulischnikow aus Russland.