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Schlierenzauer und Jacobsen top, Freund mäßig

Schlierenzauer und Jacobsen top, Freund mäßig

Innsbruck. Richard Freitag meldete sich gestern zaghaft in der Weltspitze zurück, dafür tauchte Severin Freund im Mittelmaß ab. Deutschlands Skispringer haben in der Qualifikation für den dritten Wettbewerb der Vierschanzen-Tournee heute in Innsbruck (13.45 Uhr/ARD live) kaum Hoffnung auf Top-Platzierungen wecken können. Lediglich Freitag konnte mit 124 Metern und Rang sieben überzeugen

Innsbruck. Richard Freitag meldete sich gestern zaghaft in der Weltspitze zurück, dafür tauchte Severin Freund im Mittelmaß ab. Deutschlands Skispringer haben in der Qualifikation für den dritten Wettbewerb der Vierschanzen-Tournee heute in Innsbruck (13.45 Uhr/ARD live) kaum Hoffnung auf Top-Platzierungen wecken können. Lediglich Freitag konnte mit 124 Metern und Rang sieben überzeugen.Dagegen schwächelten neben Freund, der nur 21. wurde, auch Andreas Wellinger und Martin Schmitt. Immerhin sind alle sechs DSV-Springer am Bergisel dabei, weil Michael Neumayer und Andreas Wank die Qualifikation ebenfalls schadlos überstanden. "Wir hatten heute einen kollektiven Fehler im Radius. Den gilt es abzustellen, denn er hat ein paar Meter gekostet. Es müssen alle Kleinigkeiten passen, damit wir einen guten Wettkampf springen können", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Vor allem Freund hat sein Schanzengefühl offenbar völlig verloren. Nach seiner Landung bei nur 117,5 Meter stapfte der Gesamtfünfte missmutig davon. "Severin bringt derzeit überhaupt keinen Druck an, daher kommt er nicht auf Höhe und damit auch nicht auf Weite", analysierte Schuster. Schon 2012 hatte Freund in Innsbruck gepatzt.

In der Ausscheidung gaben andere den Ton an. Allen voran Gregor Schlierenzauer aus Österreich und der Norweger Anders Jacobsen, die sich bei ihrem Zweikampf um die Tournee-Krone auch in der Qualifikation nichts schenkten. Am Ende lag Schlierenzauer nach 123,5 Metern um 1,8 Punkte vor dem Gesamtspitzenreiter, der auf 125,5 Meter kam. dpa