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Schlagzeilen abseits der Ringer-Matte

Schlagzeilen abseits der Ringer-Matte

Köllerbach. Der KSV Köllerbach muss an diesem Wochenende in der Ringer-Bundesliga zwei Mal auf die Matte. An diesem Freitag, 3. Oktober, reist der deutsche Meister als Tabellenvierter zur RWG Mömbris-Königshofen. Los geht es um 17 Uhr. Die Hessen rangieren mit zwei Siegen auf dem zweiten Tabellenplatz. Daher erwartet KSV-Trainer Thomas Geid eine schwere Aufgabe

Köllerbach. Der KSV Köllerbach muss an diesem Wochenende in der Ringer-Bundesliga zwei Mal auf die Matte. An diesem Freitag, 3. Oktober, reist der deutsche Meister als Tabellenvierter zur RWG Mömbris-Königshofen. Los geht es um 17 Uhr. Die Hessen rangieren mit zwei Siegen auf dem zweiten Tabellenplatz. Daher erwartet KSV-Trainer Thomas Geid eine schwere Aufgabe. "Mömbris ist sehr heimstark, hat eine ausgeglichene Mannschaft. Wir müssen alles aufbieten, was wir haben", sagt Geid. Daher wird Konstantin Schneider in der 74-Kilo-Klasse im griechisch-römischen Stil antreten.

Heimkampf gegen Aachen

Einen Tag später wartet auf die Köllerbacher an diesem Samstag, 4. Oktober, eine vermeintlich leichte Aufgabe. Zu Hause tritt der KSV ab 19.30 Uhr in der Kyllberg-Halle gegen den punktlosen Aufsteiger TV Eintracht Aachen-Wahlheim an.

Abseits der Ringer-Matte gab es in der vergangenen Woche Schlagzeilen. Zehn Vereine aus der Bundesliga haben die Deutsche Liga-Vereinigung Ringen (DL Ringen) gegründet. Auch der KSV Köllerbach ist Mitglied der DL Ringen, die sich als Interessenvertretung der Vereine in der 1. und 2. Bundesliga sieht. Der Vorsitzende des KSV, Hilmar Rehlinger, erklärt: "Mittlerweile umfasst die Vereinigung 18 Vereine." Weitere Mitglieder sollen nach Vorstellung der DL Ringen aufgenommen werden.

Zur Begründung für den Zusammenschluss sagt Rehlinger: "Die Interessen der Vereine waren nicht ausreichend vertreten. Wir wollen in Zukunft mit dem Deutschen Ringer-Bund den Ringer-Sport nach vorne bringen und auch Erfahrungswerte unter den Vereinen austauschen."

Wie die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Ringer-Bund (DRB) aussehen wird, ist unklar. Der Bundesliga-Referent des DRB, Karl Rothmer, sagte gegenüber der SZ: "Wir sind ein wenig perplex über diese Gründung. Außerdem ist die Begründung, warum sich die Vereine zusammengeschlossen haben, im Grunde keine. Und nach einer Zusammenarbeit hat mich auch noch niemand gefragt."