| 21:03 Uhr

DFB-Pokal
Schiedsrichter Winkmann entschuldigt sich für Fehler

Bremen. Wenig besinnlich ging es am Mittwochabend beim DFB-Pokal-Achtelfinale des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg zu. Schiedsrichter Guido Winkmann war nach dem Bremer 3.2 (2:1)-Heimsieg der Buhmann. Der Schiedsrichter hatte eine Abseitsstellung des Bremers Jerome Gondorf nicht als solche gewertet und dabei seinen Assistenten an der Linie überstimmt. Die Hanseaten nahmen das Geschenk dankbar an und erzielten durch Philipp Bargfrede (69.) das vorentscheidende 3:1.

Wenig besinnlich ging es am Mittwochabend beim DFB-Pokal-Achtelfinale des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg zu. Schiedsrichter Guido Winkmann war nach dem Bremer 3.2 (2:1)-Heimsieg der Buhmann. Der Schiedsrichter hatte eine Abseitsstellung des Bremers Jerome Gondorf nicht als solche gewertet und dabei seinen Assistenten an der Linie überstimmt. Die Hanseaten nahmen das Geschenk dankbar an und erzielten durch Philipp Bargfrede (69.) das vorentscheidende 3:1.


Die gesamte Breisgauer Mannschaft war außer sich, SC-Trainer Christian Streich stinksauer. Erst in den Katakomben glätteten sich die Wogen. „Es gab ein ganz klassisches Handshake. Er hat sich für seinen Fehler entschuldigt, ich für die Reaktion der Mannschaft. So ein Irrtum ist menschlich, auch wenn er in dem Moment sehr viel Geld kostet“, fasste der Kapitän Nils Petersen sein Männergespräch in der Kabine des Unparteiischen zusammen.

Beide Seiten bewiesen so menschliche Größe nach einem hektischen und umkämpften Spiel. Werder rettete so die phänomenale Heimserie im DFB-Pokal von 37 Siegen in Folge seit 1988 im Weserstadion.