Scherer schießt 1. FC Schmelz ins Pokal-Achtelfinale

Scherer schießt 1. FC Schmelz ins Pokal-Achtelfinale

Schmelz/Überherrn. Hauptsache weiter! Trotz einer keineswegs überragenden Vorstellung hat der 1. FC Schmelz das Achtelfinale im Saarlandpokal erreicht. Beim A-Ligisten TuS Jägersfreude gewann der zwei Klassen höher spielende Landesligist mit 3:2 (1:1). Das Siegtor gelang Johannes Scherer eine Minute vor Schluss

Schmelz/Überherrn. Hauptsache weiter! Trotz einer keineswegs überragenden Vorstellung hat der 1. FC Schmelz das Achtelfinale im Saarlandpokal erreicht. Beim A-Ligisten TuS Jägersfreude gewann der zwei Klassen höher spielende Landesligist mit 3:2 (1:1). Das Siegtor gelang Johannes Scherer eine Minute vor Schluss. "Für einen A-Ligisten war Jägersfreude ziemlich stark", lobte FCS-Spielertrainer Markus Pinter den Gegner. Der war durch Kevin Kovacevic bereits nach sieben Minuten in Führung gegangen. Dennis Herrmann glich eine Viertelstunde später für Schmelz aus. Nach 72 Minuten ging der Landesligist erstmals in Führung: Timo Starosczik traf zum 1:2. Doch wer gedacht hatte, Schmelz habe jetzt leichtes Spiel, sah sich getäuscht. Außenseiter Jägersfreude glich durch Blerim Kollcaku zum 2:2 aus. Dabei blieb es, bis Scherer mit seinem Treffer für Jubel in Schmelz sorgte und den FCS vor einer Blamage bewahrte. Schmelz war nur mit zwölf Spielern zum Pokalduell gereist. "Einige mussten berufsbedingt passen", erklärte Pinter. Im Tor stand AH-Schlussmann Ralf Siedlazek, da sich Stammtorwart Julian Braun beim 3:3 in Reisbach einen Bruch der Elle zugezogen hatte.

Ausgeschieden ist der Schmelzer Ligakonkurrent Überherrn. Die SSV, in der Liga derzeit Zweiter, unterlag dem zwei Klassen höher spielenden Saarlandligisten SV Mettlach vor 300 Zuschauern trotz einer ordentlichen Leistung mit 0:2 (0:1). "Über weite Strecken war kein Klassenunterschied zu sehen", erklärte SSV-Trainer Markus Kneip. Trotzdem brachte Thomas Will den Favoriten aus der Saarlandliga in der 25. Minute mit 1:0 in Führung. Er traf mit einem Schlenzer in den Winkel. Der aus Überherrn stammende Salvatore Frenda erhöhte in der 69. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss genau unter die Latte auf 2:0 für die Gäste. Zu diesem Zeitpunkt war Überherrn nur noch zu zehnt. Pascal Müller hatte zehn Minuten zuvor eine umstrittene Gelb-Rote Karte wegen eines angeblichen Handspiels gesehen. "Das war schade, gerade in dieser Phase kurz nach der Pause waren wir die aktivere Mannschaft", so Kneip. Wegen Unbespielbarkeit des Platzes ist die Begegnung des A-Ligisten SF Hüttersdorf gegen den Verbandsligisten SC Großrosseln ausgefallen. Sie wird am Dienstag um 19 Uhr nachgeholt. sem

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