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Schalkes Holtby erfüllt sich mit Wechsel zu den Spurs einen Traum

Schalkes Holtby erfüllt sich mit Wechsel zu den Spurs einen Traum

Doha. Joachim Löw kann sich langsam einen Zweitwohnsitz in London suchen. Nach den Arsenal-Profis Lukas Podolski und Per Mertesacker sowie Chelsea-Profi Marko Marin wechselt im Sommer auch Schalkes Jung-Nationalspieler Lewis Holtby in die englische Hauptstadt. "Ein schlechtes Feedback gab es vom Bundestrainer nicht", verriet Holtby über seine Gespräche mit Löw

Doha. Joachim Löw kann sich langsam einen Zweitwohnsitz in London suchen. Nach den Arsenal-Profis Lukas Podolski und Per Mertesacker sowie Chelsea-Profi Marko Marin wechselt im Sommer auch Schalkes Jung-Nationalspieler Lewis Holtby in die englische Hauptstadt. "Ein schlechtes Feedback gab es vom Bundestrainer nicht", verriet Holtby über seine Gespräche mit Löw. Für den Jung-Nationalspieler erfüllt sich mit dem Wechsel in das Land seines Vaters Chris ein Lebenstraum. Der 22-jährige Lewis geriet am Wochenende ins Schwärmen, als er im Trainingslager des FC Schalke in Katar mit leuchtenden Augen über den künftigen Arbeitgeber redete, bei dem er einen Fünfjahresvertrag erhält. Dieser soll ihm bis zum Ablauf 2018 insgesamt mehr als 20 Millionen Euro eintragen.

"Tottenham ist kein kleiner Verein. Er hat Top-Spieler, Top-Fans, einen wahnsinnig guten Trainer mit Andre Villas-Boas und ist Dritter in der Premier League", zählte Holtby die Vorzüge der Spurs auf. Den Schalke-Fans versprach der Mittelfeldspieler zugleich: "Ich werde Gas geben bis zum letzten Tag, bis zur letzten Minute."

Holtby betonte, dass ihm Schalke-Manager Horst Heldt ein "Top-Angebot" für eine Vertragsverlängerung unterbreitet habe. Aber der Lockruf von der Insel war für den halben Engländer und Fan des FC Everton reizvoller. "Ich hatte auch andere Angebote, aber ich habe mich nur mit zweien befasst. Wenn nicht das Angebot aus England gewesen wäre, wäre ich bei Schalke geblieben", erzählte Holtby: "Ich bin ein Typ, der eine Chance gerne nützt. Ich wage den Schritt." dpa

Foto: Kneffel/dpa