Schalke hat einen Riss in der Schüssel

Schalke hat einen Riss in der Schüssel

Gelsenkirchen. Die Meteorologen geben Entwarnung. Rechtzeitig zum Start in die Rückrunde lassen die Schneefälle nach. Das nimmt allen Beteiligten die Angst vor einem missratenen Start in das neue Fußball-Jahr mit vielen Spielausfällen und es erspart eine verschärfte Diskussion über die von einigen Vereinsvertretern kritisierte Verkürzung der Winterpause

Gelsenkirchen. Die Meteorologen geben Entwarnung. Rechtzeitig zum Start in die Rückrunde lassen die Schneefälle nach. Das nimmt allen Beteiligten die Angst vor einem missratenen Start in das neue Fußball-Jahr mit vielen Spielausfällen und es erspart eine verschärfte Diskussion über die von einigen Vereinsvertretern kritisierte Verkürzung der Winterpause. Dank der von der Deutschen Fußball Liga für alle Erst- und Zweitligisten vorgeschriebenen Rasenheizungen sind alle Spielflächen weitgehend eis- und schneefrei. Einzig die Räumung der Parkplätze und Zufahrtswege bereitet mancherorts noch Probleme. "Wir stehen in enger Abstimmung mit den Vereinen. "Bisher ist noch kein Spiel wegen der Wetterlage abgesagt worden", sagte DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus gestern.

Ausgerechnet die mit einem schützenden Dach versehene Arena in Gelsenkirchen bereitete gestern Sorgen. Ein etwa gut 150 Quadratmeter großes Loch im Dach der Arena über der Haupttribüne hatte Zweifel an der Austragung der Partie am Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg aufkommen lassen. "Bei der Untersuchung bestätigten Prüfstatiker und Sachverständige, dass die Sicherheit der Zuschauer der Veltins-Arena nicht gefährdet ist", hieß es aber gestern Abend in einer Pressemitteilung der Schalker. Das Duell gegen Nürnberg werde wie geplant stattfinden.

Die genaue Ursache für den Schaden werde derzeit von den Sachverständigen geprüft. "Diese haben bereits ausgeschlossen, dass die Schneelast die Ursache für die Beschädigung war", hieß es. Zur Erleichterung der Planer blieben weitere schlechte Nachrichten bisher aus.

Die Vorgabe des Weltverbandes Fifa, dass der Ligabetrieb für alle WM-Teilnehmer vier Wochen vor dem ersten Turnierspiel in Südafrika abgeschlossen sein muss, veranlasste zum frühesten Rückrundenstart seit 30 Jahren. Ungeachtet der Kritik soll nach Aussage von Hieronymus auch im kommenden Jahr ähnlich verfahren werden: "Wir haben uns mit den Vereinen abgestimmt, in dieser sowie der nächsten Spielzeit einen Test laufen zu lassen. Wir werden danach eine Bewertung vornehmen im Hinblick auf die Belastung der Spieler." dpa

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