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Schalke 04 sucht den Weg zurück zur Normalität

Schalke 04 sucht den Weg zurück zur Normalität

Gelsenkirchen. Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 sucht den Weg zurück in die Normalität: Nach den Turbulenzen mit dem Rücktritt von Trainer Ralf Rangnick wegen eines "Burnouts" und der Verpflichtung von Huub Stevens als Nachfolger bleibt keine Zeit zum Nachdenken

Gelsenkirchen. Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 sucht den Weg zurück in die Normalität: Nach den Turbulenzen mit dem Rücktritt von Trainer Ralf Rangnick wegen eines "Burnouts" und der Verpflichtung von Huub Stevens als Nachfolger bleibt keine Zeit zum Nachdenken. "Wir wollen in Kürze erfolgreich sein", sagt Rückkehrer Stevens vor dem Spiel in der Europa League heute gegen den israelischen Meister Maccabi Haifa (19 Uhr/Kabel 1).Stevens, der vor 14 Jahren bei Schalkes Uefa-Cup-Sieg Trainer war, will schnell dafür sorgen, dass die Spieler die Bestürzung über Rangnicks Schicksal so verdrängen, dass das Geschehen auf dem Rasen nicht leidet - wie beim 4:2 am Samstag in der Liga gegen den SC Freiburg: "Ich möchte, dass sie sich wohlfühlen und wissen, wo es langgeht." Damit seine Mannschaft zur Ruhe kommt, kündigt der 57-Jährige an: "Wir nehmen uns Zeit für Einzelgespräche."

Noch wichtiger indes ist es, dass "die schnellste und beste Lösung" (Schalke-Manager Horst Heldt über Stevens) es binnen kurzer Zeit schafft, die ideale Besetzung für die bevorstehenden Pflichten zu finden. Stevens, der nach seinem Rauswurf bei Red Bull Salzburg seit April vereinslos war, erklärt: "Die Mannschaft muss eine gute Balance entwickeln." Und sie muss die Probleme vor der Premiere des neuen Trainers heute gegen Haifa in den Griff bekommen: Ralf Fährmann (Magen-Darm-Probleme), Christian Fuchs (Erkältung) und Raúl (Fußschmerzen) drohen auszufallen. Atsuto Uchida fehlt wegen eines Faserrisses im Oberschenkel. Trotzdem kündigt Stevens, der Schalke von 1996 bis 2002 trainierte, selbstbewusst an: "Wir wollen einen Fußball spielen, mit dem sich die Fans identifizieren können." dpa

auf einen blick

Bundesligist Hannover 96 spiel heute in der Europa League bei Worskla Poltawa (21.05 Uhr/Kabel 1). Der Club aus der 300 000 Einwohner zählende Stadt ist Sechster der ersten ukrainischen Liga. Stars hat er keine, Trainer Nikolai Pawlow setzt auf Talente. Zu den größten Erfolgen von Poltawa zählt der Gewinn des nationalen Pokals 2009 - 1:0 im Finale gegen Schachtjor Donezk. Wie 96 steht Poltawa erstmals in der Gruppenphase der Europa League. dpa