SC güdingen verliert Topspiel gegen Black&White Worms

Squash-Bundesliga : SC Güdingen lässt große Chance liegen

Der Squash-Bundesligist verliert das Topspiel gegen Spitzenreiter Black & White Worms mit 1:3, bleibt aber Tabellenzweiter.

„Es ist einfach nur ärgerlich, dass wir da den Deckel nicht drauf bekommen“, sagte Johannes Wessela, der Manager des SC Güdingen, nach dem Gipfeltreffen konsterniert. Seine Mannschaft musste sich als Tabellenzweiter am vergangenen Sonntag im Heimspiel in der Squash-Bundesliga Süd gegen Spitzenreiter Black & White Worms mit 1:3 geschlagen geben.

Gegen die dominierende Südstaffel-Mannschaft der vergangenen Jahre wäre für die Saarländer deutlich mehr drin gewesen. Sowohl Johannes Dehmer-Saelz als auch Rudolf Rohrmüller führten in ihren Partien gegen die Wormser Carsten Schoor und Jens Schoor mit 2:1-Sätzen – doch am Ende waren es jeweils die Akteure des Vizemeisters, die in fünf Sätzen gewannen. Dehmer-Saelz unterlag Carsten Schoor mit 9:11, 11:3, 11:9, 6:11 und 6:11. Einen regelrechten Einbruch erlebte Rohrmüller, der gegen Jens Schoor mit 6:11, 11:9, 14:12, 3:11 und 1:11 den Kürzeren zog. „Er hat völlig den Faden verloren. Das war leider reine Kopfsache – da darf ich von einem Nationalspieler doch etwas mehr erwarten“, erklärte Wessela, der nach der zweiten Niederlage im hinteren Paarkreuz nicht mit Kritik sparte.

Im vorderen Paarkreuz verlor der Franzose Sebastian Bonmalais in Diensten des SC Güdingen gegen den dreimaligen Weltmeister Nick Matthew aus England mit 8:11, 10:12 und 7:11. Den einzigen Güdinger Punkt im Spitzenspiel gegen Black & White Worms holte der Engländer Tom Ford, der den deutschen Vizemeister Valentin Rapp mit 11:5, 12:10 und 11:5 bezwang. „Er hat voll geliefert“, lobte Wessela.

Am Tag zuvor hatte Wessela diese Aussage noch auf seine ganze Mannschaft beziehen können. Denn beim Tabellenvierten Königsbrunner SC war der SC Güdingen mit einem 4:0-Erfolg in diesen Doppelspieltag gestartet. Bei den Bayern spielten die Gäste in gleicher Besetzung wie im Topspiel gegen Worms und gaben keinen Satz ab. „Da hat man die Qualität, die in der Mannschaft steckt, sehen können“, befand Wessela.

Durch die Heimniederlage gegen den ehemaligen Meister aus Worms verpasste der SC Güdingen aber den möglichen vorentscheidenden Schritt zur Teilnahme am Endturnier um die deutsche Meisterschaft in Hamburg. Dort spielen nach der regulären Saison die beiden Erstplatzierten der Nord- und der Südstaffel den deutschen Meister aus. Die Güdinger liegen mit 17 Punkten aber weiterhin zwei Zähler vor dem Tabellendritten Moskitos Waiblingen. Am Samstag, 25. Januar, steht um 14 Uhr in Zweibrücken, wo der SC Güdingen seine Heimspiele austrägt, das direkte Duell mit Waiblingen auf dem Programm. Am Sonntag, 26. Januar, spielt der SC Güdingen ab 14 Uhr beim Tabellenfünften SC Monopol Frankfurt, der fünf Zähler weniger als der Tabellenzweite auf dem Konto hat. „Da müssen sechs Punkte her – ohne Wenn und Aber“, betont Wessela mit Blick auf den Doppelspieltag.