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Schwimmen
Sarah Köhler schwimmt in Rekordzeit zur Silbermedaille

Kopenhagen. Drei Tage nach ihrem Triumph über 800 Meter hat Sarah Köhler bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Kopenhagen eine weitere Medaille gewonnen. Die 23-Jährige aus Frankfurt schwamm gestern im Finale über 400 Meter Freistil in deutscher Rekordzeit von 3:59,12 Minuten zu Silber. Köhlers alte Bestmarke hatte bei 4:01,03 gelegen. Gold ging an die Ungarin Boglarka Kapas. Es war das insgesamt siebte Edelmetall für den Deutschen Schwimm-Verband (dreimal Gold, dreimal Silber).

Die Lagenstaffel der Männer verpasste zum Abschluss über 4x50 Meter eine achte Medaille knapp. Das Quartett mit Christian Diener (Potsdam), Fabian Schwingenschlögl (Neckarsulm), Marius Kusch (München) und Damian Wierling (Essen) landete in 1:32,38 Minuten auf dem fünften Rang. Zuvor waren für Jessica Steiger (Gladbeck) und Aliena Schmidtke (Magdeburg) trotz persönlicher Bestzeiten die Medaillen außer Reichweite gewesen. Steiger blieb über 200 Meter Brust in 2:20,84 Minuten zwei Sekunden unter ihrer alten Bestmarke und wurde Fünfte. Schmidtke musste sich in 57,17 Sekunden über 100 Meter Schmetterling mit Rang acht begnügen.