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Sammy Schu dominiert Haldenlauf in Landsweiler-Reden

Laufsport : Sammy Schu dominiert auf der Halde

Der Garten-Reden-Haldenlauf stellte mit 755 Teilnehmern einen neuen Rekord auf. Der Dominator der vergangenen Jahre war auch diesmal nicht zu schlagen.

Mehr als 300 Personen tummelten sich am Sonntag gegen 11.30 Uhr um das Start- und Zielgelände des Haldenlaufs in Landsweiler-Reden, das am Fuß der Bergehalde aufgebaut war. Dicht gedrängt standen sie in Zweier- bis Dreier-Reihen, um einen möglichst guten Blick auf den Zieleinlauf zu haben. Doch nicht etwa der Hauptlauf über zehn Kilometer zog sie an: Viele waren gekommen, um das rund 200 Teilnehmer starke Feld des Schülerlaufs über einen Kilometer anzufeuern. Und die Kleinen lieferten einen Wettbewerb mit Spannung wie bei den Großen: Gemeinsam bogen Sam Aubin (Dreikraft Neunkirchen) und Elias Herzogenrath (ohne Verein) auf die Zielgerade ein. In einem packenden Schlussspurt setzte sich Aubin mit einer Zeit von 3:42,9 Minuten um 0,2 Sekunden vor seinem Rivalen durch.

Der Berglauf über zehn Kilometer führte die „großen“ Sportler gleich zu Beginn auf das Halden-Plateau, Höhenunterschied: rund 80 Meter. Schon zu Beginn setzte sich der Dominator der vergangenen Jahre an die Spitze des Feldes. „Ich bin einfach mein Tempo gelaufen“, berichtet Sammy Schu. Schon die letzten drei Austragungen konnte der Leichtathlet der LTF Marpingen gewinnen. Und auch am Sonntag konnte ihm kein Kontrahent Paroli bieten. Mit einer Zeit von 33:48,0 Minuten verpasste er seine Siegerzeit aus dem Jahr 2017 nur um 3,4 Sekunden. Platz zwei belegte Christopher Klesen (LLG Wustweiler, 34:21,9) vor Ramon Bernardon (Heltersberg, 35:12,0). Bei den Damen gewann Laura Manghofer (SC Gute Freunde, 43:45,9) vor Caroline Kaspar (Crossfit Saar, 44:50,2) und Bernadette Kitzhöfer (ohne Verein, 46:50,8).

Schu hatte nach seinem vierten Berglauf-Sieg in Serie noch nicht genug. Eine Stunde nach Beendigung der Zehn-Kilometer-Runde startete er zusätzlich beim Hauptlauf über 11,4 Kilometer. Das größte Problem ist dabei für ihn nicht die Distanz: „Man muss schauen, dass der Körper zwischen den Läufen nicht komplett runterfährt“, erklärte Schu.

Offensichtlich hatte er das richtige Mittel gefunden. Erneut war Schu nicht zu schlagen. Er dominierte auch seine zweite Konkurrenz und verwies Michael Wüschner (SC Friedrichsthal) mit 2,5 und Thomas Speicher (LTF Theeltal) mit fast vier Minuten Abstand auf die Plätze. Gesamt-Siebte und damit schnellste Frau im Teilnehmerfeld war Heike Kohler von den Grojos LTF Elversberg. Sie wiederholte damit ihren Sieg aus dem Jahr 2017 in 46:36,6 Minuten. Als Zweite der Damen-Konkurrenz überquerte Laura Fries (Wustweiler, 47:36,7) die Ziellinie. Platz drei ging an ihre Vereinskollegin Heike Scheidt (56:06,8).

Insgesamt waren bei der siebten Austragung des Haldenlaufs 755 Sportler am Start. Damit verbuchte die Veranstaltung einen neuen Teilnehmer-Rekord.