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Pferderennsport
Saisoneröffnung an Ostermontag

Der Pferderenntag am Ostermontag auf der Rennbahn in Saarbrücken-Güdingen ist traditionell für viele Reiterinnen und Reiter der Beginn in die neue Turfsaison.
Der Pferderenntag am Ostermontag auf der Rennbahn in Saarbrücken-Güdingen ist traditionell für viele Reiterinnen und Reiter der Beginn in die neue Turfsaison. FOTO: Wieck / Thomas Wieck
Saarbrücken. Der Rennclub Saarbrücken veranstaltet seinen ersten Renntag. Der saarländische Topjockey Maxim Pecheur wird nicht dabei sein.

Es hat schon Tradition, dass der Rennclub (RC) Saarbrücken jährlich am Ostermontag in die neue Pferdesport-Saison startet – so auch in diesem Jahr. Der 15. Lotto-Renntag findet wie gewohnt am Ostermontag ab 13.30 Uhr auf der Pferderennbahn in Saarbrücken-Güdingen statt. Sechs Galopp- und drei Trabrennen werden an diesem Tag über die Bühne gehen.


Für den Veranstalter ist es nicht nur der Beginn in die neue Saison, sondern irgendwie auch der Beginn in den Frühling. Die Wetterprognose für den Tag ist knapp eine Woche vorher zwar noch nicht besonders frühlingshaft. Rennclub-Präsident Ulrich S. Heinz ist sich aber sicher, dass es der Wettergott an diesem Tag gut mit ihnen meint und wieder zahlreiche Zuschauer zur Rennbahn an der deutsch-französischen Grenze pilgern. „Wenn das Wetter schlecht wird, sind wir selbst Schuld“, sagte Heinz während der Pressekonferenz gestern in der Saarbrücker Spielbank lachend.

Eröffnet wird die Veranstaltung, wenn das Wetter es denn zulässt, mit einem Fallschirmsprung. Ab 14.15 Uhr starten dann die zahlreichen Reiterinnen und Reiter mit einem Trabrennen über 2100 Meter. Das wichtigste der sechs Galopprennen über 1900 Meter auf der Bahn ist mit 8500 Euro dotiert und beginnt um 16.55 Uhr. Das letzte Galopprennen (1350 Meter) fängt laut Zeitplan um 18.30 Uhr an.

Die umfangreichen Baumaßnahmen seit dem vergangenen Herbst sind mittlerweile abgeschlossen. „Die Bahn befindet sich in einem top Zustand und wurde noch mal entsprechend aufgewertet“, sagt der Vorsitzende des Vereins Werner Schmeer zufrieden. 2017 gab es deshalb auch nur drei anstatt vier Renntage Beim Starterfeld dagegen lief es bisher noch etwas schleppend. Das wird sich bis zum Renntag nächste Woche allerdings noch ändern, versicherte Schmeer. Das endgültige Starterfeld steht dann morgen fest.

Einer, auf den in Saarbrücken gerne gesetzt wird, ist Maxim Pecheur. Der Saarbrücker Jockey hat Mitte Februar den Großen Preis von St. Moritz gewonnen. Das wichtigste Rennen der Schweiz war mit umgerechnet rund 100 000 Euro dotiert. Im vergangenen Jahr hatte Pecheur bereits das bestdotierte deutsche Galopprennen, das deutsche Derby in Hamburg, gewonnen. In Güdingen wird er allerdings nicht mit dabei sein. „Seine Erfolge bedeuten natürlich, dass er seltener in Güdingen an den Start gehen kann. Parallel zu unserem Renntag finden auch Rennen in Köln und Hannover statt. Und er wird bei einem der beiden an den Start gehen“, erklärte Schmeer.



Auch im Vorstand gibt es ein neues Gesicht. Boris Röder kümmert sich künftig um das Marketing im Rennclub. Die ersten Schritte sind auch schon gemacht. So hat der Verein eine neue Webpräsenz und ist ab sofort auch auf Facebook präsent. „Es war an der Zeit, dass auch der Rennclub im 21. Jahrhundert ankommt“, erklärte Röder bei der Pressekonferenz lachend. „Wir wollen an der Spitze der Bewegung sein und das 2018 alles verwirklichen“, ergänzte Präsident Heinz.

Neben dem üblichen Wettgeschäft gibt es 2018 auch beim Renntag eine Neuerung. Alle Besucher, die am Eingang eine Eintrittskarte erwerben, erhalten an der Hauptkasse einen Wettgutschein über einen Euro. Dieser kann dann an allen Kassen eingesetzt werden, damit die Wetten noch einfacher platziert werden können. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen, der Euro kann nur zum Wetten eingesetzt werden.