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Saarlouiser müssen Reisestrapazen abschütteln

Saarlouis. Die HG Saarlouis erwartet in der 2. Handball-Bundesliga an diesem Samstag den EHV Aue. Nach der 25:33-Niederlage beim Spitzenreiter SC Leipzig wäre ein Erfolg wichtig, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern. Sebastian Zenner

Die Strapazen des Spiels in Leipzig stecken den Spielern noch in den Knochen, und schon steht die nächste Partie für Handball-Zweitligist HG Saarlouis vor der Tür. An diesem Samstag ist ab 19.30 Uhr der EHV Aue Gast in der Stadtgartenhalle.

"Die jungen Spieler stecken so eine Reise schon besser weg als ich beispielsweise", sagte HG-Trainer Goran Suton nach der Rückkehr gestern. Das Spiel beim Tabellenführer SC Dhfk Leipzig endete zwar mit einer deutlichen 25:33-Niederlage für die Saarländer, die jedoch bis Mitte des zweiten Durchgangs gut mithalten konnten. "Man kann sagen, dass wir bis zur 40. Minute noch dran waren, aber danach hat man deutlich gemerkt, dass wir uns mit der Leipziger Abwehr schwer tun", resümierte Suton: "So kamen wir in dieser Phase nicht zu einfachen Toren aus dem Rückraum. Dazu kam auch, dass wir in der zweiten Halbzeit das Duell der Torhüter eindeutig verloren haben." Henrik Ruud Tovas, Schlussmann der Gastgeber, zeigte eine starke Leistung und hatte eine deutlich bessere Quote gehaltener Bälle als Patrick Schulz im Saarlouiser Tor.

Für lange Analysen hat man keine Zeit, "es zählen nur Fakten", sagte der HG-Trainer, der das Spiel "so schnell wie möglich vergessen" und sich dem nächsten widmen will. Gegner Aue (30:26 Punkte, neunter Platz) steht dort, wo Saarlouis (21:35 Zähler, 15. Rang) gerne stehen würde - im sicheren Mittelfeld. "Aue hat eine kämpferisch starke Truppe mit vielen erfahrenen internationalen Spielern", warnte Suton. Das Hinspiel konnte seine Mannschaft mit 22:20 für sich entscheiden, aber damals war der EHV-Kader aus unterschiedlichen Gründen nicht komplett. Dies wird am Samstag der Fall sein - sowohl bei Aue als auch bei den derzeit verletzungsfreien Gastgebern. Deren Linksaußen Dirk Holzner hat mit seinen neun Treffern in der Partie Leipzig übrigens eine bemerkenswerte Schallmauer durchbrochen: Der Führende der Torjägerliste der 2. Bundesliga hat nun schon 201 Treffer (93 Siebenmeter) auf seinem Konto. Auf der internen Rangliste folgen ihm Nikos Riganas (110 Tore/2 Siebenmeter) und Merten Krings (109/0).