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Saarlouis Royals bleiben auch bei sportlichem Abstieg in der 1. Liga

Basketball : Den Royals winkt ein Kuriosum

Basketballerinnen haben Verbleib in Bundesliga schon sicher. Sonntag in Osnabrück.

Sechs Spiele vor Saisonende steht fest: Die Inexio Royals Saarlouis werden auch in der kommenden Saison 2021/2022 in der Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) spielen – unabhängig von ihrem sportlichen Abschneiden in der aktuellen Spielzeit. Damit könnte es zu dem Kuriosum kommen, dass die Royals zum dritten Mal in Folge sportlich absteigen und doch in der Liga bleiben.

2019 hatte Saarlouis als eigentlicher Absteiger vom Rückzug des Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig profitiert. 2020 waren die Royals sportlich bereits weg vom Fenster, ehe ein Spieltag vor Ende der regulären Runde der Abbruch wegen Corona erfolgte und der Abstieg ausgesetzt wurde. Auch diesmal hat die Liga kurzfristig entschieden, dass die Mannschaften auf den Abstiegsplätzen Platz 11 und 12 der offiziellen Abschlusstabelle das sportliche Teilnahmerecht für die höchste Spielklasse behalten. Die Liga kann auf bis zu 14 Mannschaften aufgestockt werden.

Die Royals liegen nach einer bislang katastrophalen Saison mit einem Trainerwechsel (Saulius Vadopalas kam erst als Berater, um Spielerinnen zu verpflichten, und „beerbte“ dann plötzlich Marc Hahnemann), einem zusätzlichen neuen Co-Trainer (Ronny Weihmann) und einer höchst fragwürdigen Kaderplanung auf dem elften Rang. Zu mehr als vier Siegen in 16 Partien hat es nicht gereicht. Nach Punkten liegt Saarlouis trotz dieser Bilanz aber sogar gleichauf mit den Angels Nördlingen auf dem achten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Nördlingen hat allerdings drei Partien weniger absolviert.

Für die Royals steht am Sonntag (16 Uhr) die Auswärtspartie bei den Panthers Osnabrück an. Gerät Platz acht in den nächsten Wochen außer Reichweite, drohen nur noch Spiele ohne jeden sportlichen Wert.